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	<title>MeinKanada Blog</title>
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		<title>Alle Jahre wieder: Achtung, Moskitos!</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 09:17:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Helmhausen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Moskitos, Blackflies &#38; Co: Im Frühsommer können einem die geflügelten Biester den Spaß an der Wildnis gründlich verderben. Hier ein paar Tipps, wie man sich die Blutsauger vom Leib hält.Im Frühjahr, wenn das Trillium blüht und die Bäume ausschlagen, kommen auch die Mücken wieder über uns. Allerdings sind nicht alle der 74 in Kanada lebenden [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC_0333.jpg" rel="lightbox[3921]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3922" title="Mücke" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC_0333-225x159.jpg" alt="Mücke" width="225" height="159" /></a>Moskitos, Blackflies &amp; Co: Im Frühsommer können einem die geflügelten Biester den Spaß an der Wildnis gründlich verderben. Hier ein paar Tipps, wie man sich die Blutsauger vom Leib hält.Im Frühjahr, wenn das Trillium blüht und die Bäume ausschlagen, kommen auch die Mücken wieder über uns. Allerdings sind nicht alle der 74 in Kanada lebenden Arten gleich. Einige sind aggressiver als andere. Aedes vexans zum Beispiel ist ein extrem lästiger Zweiflügler, der nach schwerem Regen auftaucht und besonders gern das Gesicht angreift. Andere Arten wiederum sind deutlich weniger angriffslustig. Culex tarsalis bevorzugt zwar Handrücken und Fußknöchel, lässt sich jedoch leicht verscheuchen. Nur das Weibchen saugt das für die Eiproduktion nötige Blut.<span id="more-3921"></span></p>
<p>Biss oder Stich, im kanadischen Busch jedoch werden Mücken schnell zu einer Plage, die die Lust auf Wildnis verderben kann. Wie schützt man sich also am besten gegen diese zentimetergroßen Nervensägen? In Kanada gilt ein Abwehrmittel erst dann als solches, wenn es nach Anwendung einem Körperteil von der Größe eines Unterarms für mindesten 30 Minuten wenigstens 95-prozentigen Schutz gewährt. Erst dann erhält es von Health Canada eine sog. Pest Control Product Number.</p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC_0460.jpg" rel="lightbox[3921]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3924" title="Ein ungeschützter Nacken ist bei Mücken besonders beliebt .. " src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC_0460-225x150.jpg" alt="Ein ungeschützter Nacken ist bei Mücken besonders beliebt .." width="225" height="150" /></a>a. DEET<br />
Alle Produkte auf der Basis des chemischen Insektenabwehrmittels DEET (Diethyltoluamid). DEET ist seit über 40 Jahren auf dem Markt und gilt als bester Schutz gegen Mücken. Es ist in verschiedenen Konzentrationen im Angebot. Produkte mit 30% DEET-Gehalt schützen max. 6 Stunden und werden meist von Erwachsenen benutzt. Vor allem Kinder sollten die Gebrauchsanweisungen strikt befolgen und sich bei der Rückkehr in´s Haus die behandelten Körperteile waschen.</p>
<p>b. Natürliche Abwehrmittel<br />
Es gibt zahlreiche natürliche Insektenschutzmittel, die z.B. Eukalyptusöl, Citrollenöl oder das Öl der Soyabohne anwenden. Dabei suggeriert das Wort “natürlich” einen haut- und umweltfreundlichen Mückenschutz. Doch auch die Effektivität dieser Mittel hängt von chemischen Reaktionen ab. Beispielsweise sind manche Pflanzen toxisch und beinhalten, in Abwehrmitteln verwendet, leicht vergängliche Pflanzenöle, was sich negativ auf die Wirkungskraft auswirkt.</p>
<p>c. Hausmittel<br />
Davon gibt ebenfalls jede Menge, und Menschen, die ihr ganzes Leben in der Wildnis verbracht haben, schwören Stein und Bein darauf. Die Palette der Hausmittel reicht von der Einnahme stark sulphurhaltiger Speisen über die Bestreichung der Haut mit Vaseline bis zur exzessiven Aufnahme von Zwiebeln und Knoblauch. In letzterem Fall sollte man jedoch damit rechnen, längst alle Freunde verloren zu haben noch bevor überhaupt die erste Mücke erfolgreich abgewehrt ist ..</p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC_0465.jpg" rel="lightbox[3921]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3926" title="Gut eingerieben in die Wildnis!" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC_0465-225x150.jpg" alt="Gut eingerieben in die Wildnis!" width="225" height="150" /></a>Wie lässt sich das Risiko von Mückenangriffen verringern? Hier ein paar Tipps:</p>
<p>- dunkle Kleidung vermeiden<br />
- keine Bananen essen<br />
- nicht schwitzen: Hitze und Schweiss locken Mücken an<br />
- kein parfümiertes Shampoo oder Makeup benutzen<br />
- Gesichtsnetz und Handschuhe benutzen<br />
- langärmelige  Hemden und Hosen tragen<br />
- Kopftuch/Bandanna mit DEET einsprühen und als Halstuch benutzen</p>
<p style="text-align: left;">aus: Wilderness Adventure News, Mai 2012 (Hrsg.: Black Feather Adventure Company, <a href="http://www.blackfeather.com" target="_blank">www.blackfeather.com</a>)</p>
<p>Übersetzung: Ole Helmhausen</p>
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		<title>Porträt &#8220;Road Atlas – United States, Canada, Mexiko&#8221; von Vista Point</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 07:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Monat April dreht sich bei MeinKanada Reiseplaner alles um das Roadtripping Kanada. Nach spannenden Routentipps und abenteuerlichem Bildmaterial bleibt die Frage, was man noch braucht, um sich nun selbst der Kunst des Reisens im Auto hinzugeben.? Die Antwort lautet, na klar: einen Straßenatlas. Der „Road Atlas – United States, Canada, Mexiko” von Vista Point” [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/464329_405661446128869_132767090084974_1534348_1309951072_o-2.jpg" rel="lightbox[3896]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3897" title="Roadtripping Kanada - Ole Helmhausen " src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/464329_405661446128869_132767090084974_1534348_1309951072_o-2-225x150.jpg" alt="" width="225" height="150" /></a>Im Monat April dreht sich bei MeinKanada Reiseplaner alles um das Roadtripping Kanada. Nach spannenden Routentipps und abenteuerlichem Bildmaterial bleibt die Frage, was man noch braucht, um sich nun selbst der Kunst des Reisens im Auto hinzugeben.? Die Antwort lautet, na klar: einen Straßenatlas.<span id="more-3896"></span></p>
<p>Der „<a href="http://www.vistapoint.de/bookshop/produkt/road-atlas-atlas/reisefuehrer_reiseatlas" target="_blank">Road Atlas – United States, Canada, Mexiko</a>” von Vista Point” ist eine ideale Planungsgrundlage und ein nützlicher Reisebegleiter für Deinen ganz persönlichen Roadtrip. Mit allen US-Bundesstaaten, Kanada und Mexiko, Klima-Karten, Übersichts- und Routenkarten der Nationalparks, Nordamerika-Reiseinformationen und Entfernungstabellen stellt der Atlas eine gute Orientierung vor Ort dar. Eine flexible Bindung ermöglicht eine schnelle und einfache Handhabung von unterwegs.</p>
<p><strong>Aufgepasst!!!</strong> In Kooperation mit dem <a href="http://www.vistapoint.de/?utm_source=Roadatlas_Gewinnspiel&amp;utm_medium=online&amp;utm_campaign=Kanada_Reiseplaner" target="_blank">Vista Point Verlag</a> – bei dem wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken möchten -  verlosen wir 5 Exemplare des “Road Atlas – United States, Canada, Mexiko”. Was ihr dafür tun müsst? Beantwortet uns einfach die Frage, auf welchem Highway Kanadas ihr gerne einmal unterwegs wärt und mailt uns die Antwort an reiseplaner@e8media.de.<br />
Unter allen Teilnehmern verlosen wir dann die Atlanten.</p>
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		<title>Die Wildnis ruft!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 08:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Yukon]]></category>

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		<description><![CDATA[Kanada liegt in Hannover Seit 15 Jahren schreibt der Erlebnis-Zoo Hannover Zoogeschichte: Als erster Zoo bundesweit verabschiedete er sich konsequent von der Käfighaltung und präsentierte die Tiere in naturnahen Landschaften – in den Themenwelten Sambesi, Dschungelpalast, Meyers Hof, Gorillaberg, Mullewapp und Outback. Seit Beginn des Umbaus 1996 wurde die Besucherzahl um über 100 % auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/YB_Eisbaer_Panorama_hoch_3c_klein.jpg" rel="lightbox[3833]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3837" title="YB_Eisbaer_Panorama_hoch_3c_klein" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/YB_Eisbaer_Panorama_hoch_3c_klein-225x162.jpg" alt="" width="225" height="162" /></a>Kanada liegt in Hannover</strong></p>
<p>Seit 15 Jahren schreibt der Erlebnis-Zoo Hannover Zoogeschichte: Als erster Zoo bundesweit verabschiedete er sich konsequent von der Käfighaltung und präsentierte die Tiere in naturnahen Landschaften – in den Themenwelten<br />
Sambesi, Dschungelpalast, Meyers Hof, Gorillaberg, Mullewapp und Outback. Seit Beginn des Umbaus 1996 wurde die Besucherzahl um über 100 % auf über 1,6 Millionen pro Jahr gesteigert. Zoos weltweit kopieren heute das Konzept aus</p>
<p>Hannover – was der Zoo als schönstes Kompliment wertet Im Mai 2010 eröffnete der Zoo die siebte Themenwelt – Yukon Bay – mit unvergesslichen Tierbegegnungen und vollendete sein Konzept „Zoo der Zukunft“.<span id="more-3833"></span></p>
<p><strong>Yukon Territory – Kanada</strong><br />
Eiskalt windet sich der mythenumwobene Yukon durch das Land. Majestätisch türmt sich Mount Logan 5.971 Meter hoch über endlosen Wäldern und klargrünen Seen. Die Bewohner: 185.000 Karibus, 10.000 Bären und 30.000 Menschen. Im Winter wird es bis -50 Grad kalt, Polarlichter tanzen am Himmel. Ganze neun Verkehrsampeln regeln den Verkehr in dem Land, das doppelt so groß wie Deutschland ist. Wenn es einen Stau gibt, ist ein Elch Schuld. Oder ein Bär, der einfach auf der Straße stehen bleibt.</p>
<p><strong>Yukon Bay – Deutschland</strong><br />
<a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/YB_Woelfe_Karibus_klein.jpg" rel="lightbox[3833]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3843" title="YB_Woelfe_Karibus_klein" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/YB_Woelfe_Karibus_klein-225x150.jpg" alt="" width="225" height="150" /></a>Wölfe mit bernsteinfarbenen Augen lauern am Ufer des Yukon. Eine Herde Karibus zieht vorbei, Bisons heben kurz den Kopf und grasen weiter. Alte Minen ziehen sich wie ein Flechtwerk durch die Berge in Richtung Hafenstadt. Die präsentiert sich kanadisch-bunt mit Holzhäusern und der alten Bergbahn „Duchess“, die schon Ende des 19. Jahrhundert Passagiere auf der Taku-Tram-Strecke durch das Yukon Territory beförderte. Wenn es einen Stau gibt, ist es ebenfalls immer ein Tier, das die Zoobesucher in seinen Bann zieht und zum Stehenbleiben zwingt!</p>
<p>Der Weg durch Yukon Bay ist eine Reise durch die raue Wildnis, bei der längst vergangene Goldgräberromantik wieder aufkommt und Abenteuer locken. Ähnlich wie die Goldgräber des 19. Jahrhunderts durchwandern die Zoobesucher Wildnis und felsige Landschaften, Schluchten und Höhlen, bis sie schließlich in den Hafen von Yukon Bay gelangen.</p>
<p><strong>Wölfe, Bisons und Karibus</strong><br />
Ein alter Bergwerksstollen führt in die Erlebniswelt Yukon Bay. Das Holz knarrt, Wasser rauscht. Hier und da blitzt ein letztes Körnchen Gold. Am Ende des Stollens öffnet sich eine dichte Taigalandschaft, in der Karibus und Bisons grasen –<br />
beobachtet von einem Rudel Wölfe in einer Schlucht. Der Weg führt weiter vorbei an den Wölfen durch eine Goldmine mit teilweise eingestürzten Wänden. Lediglich Glasscheiben in den Wänden trennen Mensch und Tier.</p>
<p><strong>Präriehunde</strong><br />
Auf dem Weg in das Städtchen Yukon Bay liegt eine alte Ausgrabungsstätte, die inzwischen neu besetzt ist: Präriehunde haben die Grabungen übernommen und buddeln neue Löcher und Gänge in das lockere Erdreich.</p>
<p><strong>Nördlichster Pinguin-Zoo der Welt</strong><br />
<a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/YB_Pinguin_klein.jpg" rel="lightbox[3833]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3842" title="YB_Pinguin_klein" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/YB_Pinguin_klein-225x135.jpg" alt="" width="225" height="135" /></a>Nahe der eingestürzten Mine, in der Wilhelm Backhaus – genannt Digger Billy – 1865 sein erstes Goldnugget fand, ist aus der einstigen Goldgräber-Zeltstadt ein lebhaftes Hafenstädtchen mit bunten Häusern in Kanada-typischer Holzbauweise entstanden. Im großen Hafenbecken liegt leicht schräg das Frachtschiff Yukon Queen. Einst fuhr Kapitän Henry Charter mit diesem Frachter die Route Kanada- Südafrika. Als das Schiff im Hafen auf Grund lief, ging Charter in Yukon Bay sprichwörtlich vor Anker – und mit ihm seine letzte Fracht: südafrikanische Pinguine. Kurzerhand eröffnete der findige Kapitän auf der Yukon Queen den „Nördlichsten Pinguin Zoo der Welt“.</p>
<p><strong>Robben</strong><br />
Im Hafenbecken wundern sich Nördliche Seebären und Kegelrobben über die seltsamen kleinen Frackträger, lassen sich von ihnen aber nicht aus der Ruhe bringen. Sie spielen in den Wellen oder liegen bei den Fischerhäusern in der Sonne. Vor der Kulisse der malerischen Hafenanlage findet täglich die Robbenshow statt. In Yukon Bay leben die einzigen Nördlichen Seebären in Europa. Ihr Markenzeichen sind die imposante Halsmähne und ihr unvergleichliches Gebrüll.</p>
<p><strong>Eisbären</strong><br />
<a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/YB_Eisbaer-Sprinter_klein.jpg" rel="lightbox[3833]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3839" title="YB_Eisbaer-Sprinter_klein" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/YB_Eisbaer-Sprinter_klein-225x150.jpg" alt="" width="225" height="150" /></a>Eisbären bewohnen die Meeresbucht und kommen fast auf Fellfühlung bis an die Stadt. Die majestätischen Bären haben in der Meeresbucht die perfekte Umgebung für sich gefunden: Die Felsen bieten Rückzugsmöglichkeiten und Scheuerplätze, lockerer Sand reizt zum Buddeln und Graben, hohe Bäume und Felsvorsprünge sorgen für Schatten – und dann ist da das Meer mit den Wellen zum Baden, Tauchen und Spielen.</p>
<p><strong>Unterwasser-Einblicke</strong><br />
<a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/YB_Eisbaer-Mädchen_klein.jpg" rel="lightbox[3833]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3838" title="YB_Eisbaer-Mädchen_klein" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/YB_Eisbaer-Mädchen_klein-225x152.jpg" alt="" width="225" height="152" /></a>Was die Eisbären unter Wasser erleben, offenbart sich in der größten Attraktion von Yukon Bay: In der  Unterwasserwelt im Rumpf der Yukon Queen!<br />
Große Fenster in den Schiffswänden geben den Blick frei auf die spannende Unterwasserwelt der Meerestiere. Im grünblau schimmernden Wasser tauchen Eisbären direkt hinter den Scheiben. Pinguine beeindrucken mit ihrem Unterwasserflug. An Land wirken die Meeresvögel tollpatschig, im Wasser dagegen sind sie pure Eleganz. Kegelrobben und Seebären gleiten gemächlich an den Scheiben vorbei, halten inne, betrachten die Besucher &#8211; spannendes Fernsehen für die neugierigen Tiere.</p>
<p><strong>Kanada in Hannover – Erlebniskonzept</strong><br />
Yukon Bay entspricht sowohl den neuesten zoologischen Haltungsanforderungen als auch dem Bedürfnis der Besucher nach Unterhaltung, Entspannung und ungewöhnlichen Tiererlebnissen. Spiel- und Bildungsangebote für Kinder, Gastronomie, Shop und Sanitärräume sind so in das kanadische Gesamtkonzept eingefügt, dass sich der Besucher tatsächlich am Yukon wähnt.</p>
<p><strong>Gastronomie: Yukon Market Hall</strong><br />
Das gastronomische Zentrum von Yukon Bay ist die mit Schwertfischen verzierte rote Halle, die in den 1920er Jahren für den Fischhandel erbaut und rund 30 Jahre später zu einer Markthalle mit vielen kleinen Ständen umgebaut wurde. Hier werden alle kulinarischen Wünsche erfüllt, alles wird frisch zubereitet.<br />
In der ehemaligen Fischhalle sind überall die Spuren der Vergangenheit zu erkennen. An den Wänden verblichene Aufschriften für die Fischanlieferung, halbhohe Trennwände, selbst ein Ablaufdeckel mit Inschrift erinnern an die<br />
ehemalige Nutzung des imposanten Gebäudes.</p>
<p>Wer am Yukon einen Burger essen möchte, der es in sich hat, fährt nach Yukon Bay – der Bison Giant Burger vom Klondike Grill in der Yukon Market Hall ist legendär und der Insider-Tipp in allen Reiseführern! Mike’s Fish Inn nebenan ist für geräucherten Fisch und seine fantastische Fischsuppe stadtbekannt.</p>
<p><strong>Bella Italia in Kanada</strong><br />
In der Gelateria bietet der ausgewanderte Italiener Luigi Amarone Eis aus eigener Herstellung an. Wie das Eis nach Amarone-Tradition ohne künstliche Zusatzstoffe, Stabilisatoren, Aromen und Konservierungsstoffe hergestellt wird, können Besucher übrigens sehen: Die Eisfabrik befindet sich in der Nähe des Hafens.</p>
<p><strong>Shopping im Blockhaus</strong><br />
<a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/YB_Panorama_Schiff_klein.jpg" rel="lightbox[3833]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3840" title="YB_Panorama_Schiff_klein" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/YB_Panorama_Schiff_klein-225x159.jpg" alt="" width="225" height="159" /></a>Der General Store ist in einem uralten Blockhaus aus dicken Baumstämmen, die sich mit zwei Armen nicht umfassen lassen, untergebracht. Hier lebte einst Wilhelm „Digger Billy“ Backhaus, der Begründer des Hafenstädtchens Yukon Bay. Die urige Hütte mit Küche, Werkstatt und Wohnraum des Goldgräbers ist heute Shop und „Visitor Information Center“ von Yukon Bay.</p>
<p>Das Information Center ist mit echt kanadischem Dekor ausgestattet – mit Fellen und Geweihen, Büchern und Bildern, Schneeschuhen und Fahnen aus dem Yukon Territory. Auf großen Flachbildschirmen wird hier die Schönheit des Yukon Territory gezeigt – die Sehenswürdigkeiten und die beeindruckende Natur mit Seen, Bergen, tiefen Wäldern, Karibus, Bären und Wölfen. Für Reiselustige gibt es auch gleich Informationsmaterial über das Yukon Territory!</p>
<p>Wer ein Stück Kanada lieber sofort mit nach Hause nehmen möchte, findet im Shop unter anderem eine große Auswahl an Mineralien und Edelsteinen, Kunsthandwerk aus Kanada, eine bunte Palette an Country- und Westernmusik zur Einstimmung und robustes Emaillegeschirr mit einem Gruß vom Yukon – für den nächsten Goldschürfer-Urlaub.</p>
<p><em>Auf nach Kanada – in Hannover!</em></p>
<p><strong>Kontakt</strong><br />
Zoo Hannover GmbH<br />
Adenauerallee 3<br />
30175 Hannover<a href="http://www.zoo-hannover.de" target="_blank"></a><a href="http://www.zoo-hannover.de" target="_blank"><br />
www.zoo-hannover.de</a></p>
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		<item>
		<title>Routentipp Ostkanada</title>
		<link>http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/reiseberichte/routentipp-ostkanada/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 09:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ontario]]></category>
		<category><![CDATA[Routen]]></category>
		<category><![CDATA[Toronto]]></category>
		<category><![CDATA[Unterkünfte]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich Euch meinen Routenvorschlag durch den Osten Kanadas vorstellen. Bei dieser Route rate ich Euch zu einer Mietwagen-Tour mit vorreservierten Hotels, denn sie beinhaltet viele sehenswerte Städte, in denen Ihr auf jeden Fall im Zentrum wohnen und das schöne Flair gerade an lauen Sommerabenden genießen solltet. Der Osten Kanadas zeigt ein ganz anderes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/Ostkanada-FamTrip-0471.jpg" rel="lightbox[3851]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3856" title="Ostkanada" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/Ostkanada-FamTrip-0471-225x150.jpg" alt="" width="225" height="150" /></a>Heute möchte ich Euch meinen Routenvorschlag durch den Osten Kanadas vorstellen.<br />
Bei dieser Route rate ich Euch zu einer Mietwagen-Tour mit vorreservierten Hotels, denn sie beinhaltet viele  sehenswerte Städte, in denen Ihr auf jeden Fall im Zentrum wohnen und das schöne Flair gerade an lauen Sommerabenden genießen solltet.<br />
Der Osten Kanadas zeigt ein ganz anderes Gesicht dieses Landes. Und hier steht nicht nur die Natur im Vordergrund, sondern diese schönen, alten und zugleich jungen und weltoffenen, sehr europäischen Städte mit ihrer unvergleichlichen Lebensart. Hier wird sich sowohl der Gourmet mit Hang zur französischen Küche, der Weinliebhaber, wie auch der Lebenskünstler und City-Junkie wohlfühlen.<span id="more-3851"></span><br />
Zwischen diesen einmaligen Städten gibt es jede Menge Natur: vom Whale-Watching bis zum Zip-Lining, vom Wandern bis hin zum Golfen und Kanu fahren ist hier alles drin. Zudem gibt es auf dieser Route ein paar wirklich schöne und individuelle Hotels und Lodges. Sei es das Hotel der First Nations „Premier Nations“ nahe Quebec (hier werden Kinder-Indianerträume in stylischer, moderner Fassung wahr), das altehrwürdige Fairmont Chateau Frontenac (gleichzeitig Wahrzeichen von Quebec) oder die einsam an einem kleinen See gelegene Sacacomie Lodge zwischen Montreal und Quebec.<br />
Manchmal möchte man sagen, dass es Frankreich – mitten in Kanada –ist. Aber ich kann Euch beruhigen. Auch derjenige, der des Französischen nicht mächtig ist, findet sich hier zurecht – Kanada ist schließlich überall zweisprachig.<br />
Behaupten kann man aber, dass der Osten Kanadas seine europäischen, insbesondere oft französischen Wurzeln wohl kaum verbergen kann – in der Lebensart wie auch in der Kultur nicht.<br />
<br class="clear" /></p>
<h4><strong>Routenvorschlag</strong></h4>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>1. Tag: Ankunft  in Toronto</strong></span><br class="clear" /><br />
Toronto ist eine wirkliche Metropole, ob Shopping im Eaton Centre, Musicalbesuch in einem der vielen Theater oder Besuch des CN Tower mit seiner neuesten Attraktion für Adrenalin-Junkies, dem „Edge Walk“. Schon mal jemand über den Wolken spaziert?  Und sollte Euch New York zum Christmas Shopping zu teuer sein, ist Toronto genau die richtige Alternative!<br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To do:</span><br />
CN Tower mit Drehrestaurant, Glasboden und „Edge Walk“ <a href="http://www.edgewalkcntower.ca" target="_blank">www.edgewalkcntower.ca</a><br />
St. Lawrence Market <a href="http://www.stlawrencemarket.com" target="_blank">www.stlawrencemarket.com</a><br />
Shopping im Eaton Centre <a href="http://www.torontoeatoncentre.com" target="_blank">www.torontoeatoncentre.com</a><br />
2 Übernachtungen</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">To stay:</span><br />
Holiday Inn Toronto Downtown Centre ***<br />
Delta Chelsea ****<br />
The Ritz-Carlton *****</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>3. Tag: Strecke Toronto – Kingston (262 km)</strong></span><br class="clear" /><br />
<a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1471.jpg" rel="lightbox[3851]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3853" title="Tag 3" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1471-225x150.jpg" alt="" width="225" height="150" /></a>Kingston ist das Tor zu den „Thousend Islands“ die verstreut im Übergang des Ontario-Sees zum St. Lorenz Strom liegen. Hier beginnt auch der berühmte Rideau-Canal der bis nach Ottawa führt.  Kingston hat es geschafft, einen schönen alten Stadtkern aus dem 19. Jahrhundert in die Moderne hinüber zu retten. Bummelt entlang der schön restaurierten Hafenfront und unternehmt Ausflüge in diese bemerkenswerte Umgebung.  <a href="http://www.cityofkingston.ca" target="_blank">www.cityofkingston.ca</a><br class="clear" /><br class="clear" /><br />
2 Übernachtungen<br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To stay:</span><br />
Days Inn &amp; Conference Centre **<br />
Four Points by Sheraton Kingston ***<br />
Victoria Rose Inn **** Gananoque</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>5. Tag: Strecke Kingston – Montreal (289 km)</strong></span><br class="clear" /><br />
<a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1289.jpg" rel="lightbox[3851]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3854" title="Tag 5" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1289-225x150.jpg" alt="" width="225" height="150" /></a>Heute geht es nach Montreal. Meiner Meinung nach, die Stadt der zwei Gesichter – und eine der Schönsten auf jeden Fall. Zum einen der quirlige, moderne Teil mit seiner hippen Einkaufsmeile Rue Sainte Catherine. Dann überquert man die Straße und befindet sich im historischen Frankreich vergangener  Jahrhunderte. Kleine verträumte Gassen mit Kopfsteinpflaster und Straßenzügen, die einem alten Film entsprungen sein könnten. Und Achtung, man spricht französisch!<br />
Es gibt nur wenige, so europäische Städte auf dem amerikanischen Kontinent.  Vom „Mont Real“ aus hat man einen tollen Blick über die Stadt und den Sankt Lorenz Strom. Savoir Vivre eben – die Kunst zu leben. Und wenn im Juli das weltbekannte Jazz-Festival stattfindet, platzt Montreal aus allen Nähten.<br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To do:</span><br class="clear" /><br />
Kirche Notre Dame de Quebec <a href="http://www.nddq.org" target="_blank">www.nddq.org</a><br />
Place d`Armes, Old Port <a href="http://www.vieux.montreal.qc.ca" target="_blank">www.vieux.montreal.qc.ca</a><br />
Biodome mit Montreal Tower <a href="http://www.biodome.qc.ca" target="_blank">www.biodome.qc.ca</a><br />
Ausflug zum “Mont Royal” bzw. „Mont Real“ <a href="http://www.montreal.com/parks/mtroyal.html" target="_blank">www.montreal.com/parks/mtroyal.html</a><br />
Fahrradtour entlang des St. Lorenz Stroms<br />
Abends ausgehen in der Montrealer Altstadt (z.B. Restaurant Le Bourlingueur)<br />
Für die Herren: Ausflug zum Circuit ICAR (Rennfahrerschule von Jaques Villeneuve)  auf dem alten Mirabel Flughafen  <a href="http://www.circuiticar.com" target="_blank">www.circuiticar.com</a><br />
3 Übernachtungen<br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To stay:</span><br class="clear" /><br />
Travelodge Montreal Centre**<br />
Auberge Le Pomerol ***<br />
Intercontinental Montreal *****</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>8.Tag:  Strecke Montreal- Quebec (250 km)</strong></span><br class="clear" /><br />
<a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1391.jpg" rel="lightbox[3851]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3857" title="Tag 8" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1391-225x150.jpg" alt="" width="225" height="150" /></a>Quebec: für mich die schönste Stadt im Osten Kanadas – sommers wie winters! Hier ist die Zeit stehen geblieben, irgendwann im 18. Jahrhundert während der französischen Besatzungszeit, und die Quebecoise  (ja, so heißen sie tatsächlich!) zelebrieren geradezu die französische Lebensart.  Schlendert über das alte Kopfsteinpflaster vorbei an kleinen Feinschmeckerläden, alten Gasthäusern, verwunschenen Hinterhöfen und den Pferdekutschen die auf Gäste warten.  Und dann thront über dieser Altstadt das Wahrzeichen – das majestätische Chateau Frontenac, heute ein schickes  Fairmont-Hotel und angeblich das meist fotografierte Hotel der Welt. Das könnte fast hinkommen, wenn Ihr mich fragt.  Quebec verzaubert und ist die wohl romantischste Stadt, die ich kenne! (Das muss man auch mal sagen dürfen ….) <a href="http://www.bonjourquebec.com" target="_blank"> www.bonjourquebec.com</a><br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To do:</span><br class="clear" /><br />
Zitadelle<br />
Abendessen im  Restaurant “Le Pain Béni” <a href="http://www.aubergeplacedarmes.com" target="_blank">www.aubergeplacedarmes.com</a><br />
Observatoire de la Capitale – Aussichtsturm <a href="http://www.observatoire-capitale.com" target="_blank">www.observatoire-capitale.com</a><br />
Bootstour auf dem St. Lorenz Strom <a href="http://www.croisieresaml.com" target="_blank">www.croisieresaml.com</a><br />
3 Übernachtungen<br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To stay:</span><br class="clear" /><br />
Auberge Place d´Armes ***<br />
Hotel Premier Nations ***  ca. 15 Minuten außerhalb von Quebec City<br />
Fairmont Chateau Frontenac *****</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>11. Tag: Strecke Quebec- Tadoussac (217 km)</strong></span><br class="clear" /><br />
<a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/Ostkanada-FamTrip-075.jpg" rel="lightbox[3851]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3861" title="Tag 11" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/Ostkanada-FamTrip-075-225x337.jpg" alt="" width="225" height="337" /></a>Auf Eurem Weg von Quebec am St. Lorenz Strom entlang könnt Ihr unterwegs einen kleinen Stopp an den Montmorency Wasserfällen machen und über eine Hängebrücke von oben die Wassermassen in die Tiefe stürzen sehen. Immerhin sind die Montmorency Falls um die Hälfte höher als die Niagara Fälle.<br />
Wer noch ein bisschen mehr Adrenalin-Kick braucht, geht zum Zip-Lining in den Canyon Sainte Anne.<br />
Tadoussac ist vor allem für das Whale-Watching bekannt, manchmal kann man sogar von Land aus (z.B. am Cap de Bon Desir) die Wale vorbeiziehen sehen.<br />
Der Saguenay Fluss hat auf dem Weg vom Lac Saint Jean zum St. Lorenz Strom einen wirklich majestätischen Fjord mit atemberaubenden Steilwänden geschaffen. Ein Abstecher, der sich auf jeden Fall lohnt!<br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To stop:</span><br class="clear" /><br />
Montmorency Wasserfälle  <a href="http://www.sepaq.com" target="_blank">www.sepaq.com</a><br />
Canyon Sainte Anne „ Zip Lining“   <a href="http://www.canyonsa.qc.ca" target="_blank">www.canyonsa.qc.ca</a><br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To do:</span><br class="clear" /><br />
Whale-Watching ab Tadoussac (Blauwale, Finnwale, Buckelwale)<br />
<a href="http://www.dufour.ca" target="_blank">www.dufour.ca</a> <a href="http://www.croisieresaml.com" target="_blank">www.croisieresaml.com</a><br />
Ausflug zum Saguenay Fjord  <a href="http://www.bonjourquebec.com" target="_blank">www.bonjourquebec.com</a><br />
2 Übernachtungen<br />
To stay: Hotel Tadoussac ****</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>13. Tag: Strecke Tadoussac – Trois Rivieres (346 km)</strong></span><br class="clear" /><br />
Nun geht die Reise zurück entlang des St. Lorenz Stroms und an Quebec vorbei. Kulturinteressierte können nordwestlich von Quebec noch einen Stopp bei den Huron-Wendat First Nations einlegen. Sie haben hier in der „Onhoüa Chetek8e Traditional Site“ ein authentisches indianisches  Dorf errichtet, wo man sehr schön die alte und naturverbundene Lebensweise der First Nations erleben kann. Aber Achtung, der Eintritt ist mit ca $ 40 recht hoch.<br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To stop:</span><br class="clear" /><br />
Onhoüa Chetek8e Traditional Site <a href="http://www.huron-wendat.qc.ca" target="_blank">www.huron-wendat.qc.ca</a><br />
1 Übernachtung</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><br />
To stay:</span><br />
Hotel Delta Trois-Rivieres ***</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>14.Tag: Strecke Trois Rivieres–Laurentides /Mont Tremblant  (ca. 200 km)</strong></span><br class="clear" /><br />
<a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1465.jpg" rel="lightbox[3851]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3860" title="Tag 14" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1465-225x150.jpg" alt="" width="225" height="150" /></a>Heute geht’s ins Grüne! Egal für welche Region Ihr Euch entscheidet, Wälder, Wasserfälle und ein typisches Mittelgebirgs- Ambiente erwarten Euch. Auf den vielen gut ausgeschilderten Wanderwegen läuft Euch schon mal der ein oder andere Elch oder Bieber über den Weg. Die Sacacomie Lodge bietet zusätzlich auch „Bear-Watching“ Touren an. In Mont Tremblant, eigentlich ein Winterskiort, kann man alle Outdoor-Aktivitäten testen, die einem so einfallen &#8211; von Downhill-Biking (mit dem Sessellift hoch und querfeldein wieder hinunter), über Golfen, Rafting, Klettern, Reiten,  Kanu fahren, ATV &amp; Buggy Touren bis zum Zip-Lining . Sehr mondän und englisch  geht es dagegen im Le Chateau Montebello zu, was traumhaft schön am eigenen See liegt, über einen legendären Sonntags-Brunch verfügt und für ein paar erholsame Tage wie geschaffen ist.      <a href="http://www.tremblant.ca" target="_blank">www.tremblant.ca</a><br />
2 Übernachtungen<br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To stay:</span><br class="clear" /><br />
Les Suites Tremblant – Ermitage Du Lac **** Mont Tremblant<br />
Hotel Quintessence **** Mont Tremblant<br />
Sacacomie Lodge **** St.Alexis des Monts<br />
Fairmont Le Chateau Montebello ***** Montebello</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>16. Tag Strecke: Mont Tremblant – Ottawa (163 km)</strong></span><br class="clear" /><br />
<a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1551.jpg" rel="lightbox[3851]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3859" title="Tag 16" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1551-225x337.jpg" alt="" width="225" height="337" /></a>Auf dem Weg nach Ottawa solltet Ihr, und ich meine nicht nur Familien mit Kindern, einen Stopp im „Parc Omega“ einlegen (nördlich von Montebello).  Dieses große Freigehege beherbergt alle Wildtiere, die in  Kanada beheimatet sind und gibt Euch die Chance, auch Büffel, Wölfe &amp; Bären einmal aus nächster Nähe und in aller Ruhe zu bestaunen.<br />
Ottawa hat eine recht kleine und übersichtliche Innenstadt und man findet sich prima auch zu Fuß zurecht.  Wirklich sehenswert ist das Canadian Museum of Civilization (ich bin wirklich kein Museums-Fan!) mit seinen riesigen Totem-Pfählen, seiner umfangreichen Sammlung zu den First Nations und seiner sehr realen und  anschaulichen Darstellung des Lebens der ersten Siedler.<br />
Unternehmt unbedingt eine Rivercruise auf dem Ottawa-River – hier bekommt man einen ganz tollen Eindruck der Hauptstadt Kanadas und schippert direkt an den Parlamentsgebäuden und dem Chateau Laurier vorbei. Oder mietet Euch ein Fahrrad und fahrt auf den gut ausgebauten Radwegen am Ottawa-River und am Rideau Canal entlang. <a href="http://www.ottawatourism.ca" target="_blank"> www.ottawatourism.ca</a><br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To stop:</span><br class="clear" /><br />
Parc Omega <a href="http://www.parc-omega.com/" target="_blank">www.parc-omega.com</a><br />
To Do:<br />
Canadian Museum of Civilization<br />
Rivercruise auf dem Ottawa River<br />
Rideau Canal <a href="http://www.rideau-info.com" target="_blank">www.rideau-info.com</a><br />
1 Übernachtung<br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To stay:</span><br class="clear" /><br />
Hotel Lord Elgin ***<br />
Hotel Indigo ****<br />
Fairmont Chateau Laurier *****</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>17. Tag: Strecke Ottawa- Algonquin Park/ Huntsville (342 km)</strong></span><br class="clear" /><br />
<a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1542.jpg" rel="lightbox[3851]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3858" title="Tag 17" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1542-225x150.jpg" alt="" width="225" height="150" /></a>Nach so viel Kultur geht es jetzt wieder in die Natur.  Der Algonquin Park ist der älteste Park Kanadas und ein wahres Freizeit-Paradies. Egal ob Ihr etwas preiswerter in Huntsville oder direkt in einer der urigen Lodges im Algonquin Park wohnt: hier gibt es je nach Jahreszeit jede Menge unterschiedlicher Outdoor-Aktivitäten. Und Achtung, langsam fahren. Hier ist der ein oder andere Elch auf der Straße zu finden!  Die richtigen Outdoor-Freaks machen gleich eine 2 bis 3 tägige Kanutour durch den Park oder brechen zu einer mehrtägigen Wanderung mit Zelt ins Hinterland auf.  Im Winter kann man hier hervorragend Hundeschlitten fahren oder mit dem Snowmobile über die verschneiten Ebenen und zugefrorenen Seen heizen um sich anschließend vor dem Kamin in der Lodge wieder aufzuwärmen. Also nicht nur ein Sommerziel!<br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To do:</span><br class="clear" /><br />
Wandern,  Radfahren,  Fischen, Schwimmen,<br />
Kanu und Kajak fahren, Wildlife Watching<br />
Wahlweise eine 2-3 tägige Kanutour durch den Algonquin Park<br />
Im Winter: Hundeschlitten fahren, Snowmobil fahren, Langlauf<br />
<a href="http://www.algonquinpark.on.ca" target="_blank">www.algonquinpark.on.ca</a><br />
3 Übernachtungen<br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To stay:</span><br class="clear" /><br />
Algonquin Moon B&amp;B  ***<br />
Arowhon Pines Lodge ****<br />
Deerhurst Resort ****<br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;"><strong>20.Tag: Strecke Algonquin Nationalpark – Niagara Fälle (337 km)</strong></span><br class="clear" /><br />
Wer Lust und Interesse an der indianischen Kultur der Huronen hat, sollte heute einen Abstecher nach Sainte-Marie-among-the-Hurons machen.  Sehr schön und authentisch ist das Huron-Indian-Village mit einem echten indianischen Langhaus.<br />
Und dann lasst Ihr Euch von den gewaltigen Wassermassen der Niagara Fälle verzaubern. Eine etwas nasse aber sehr beeindruckende Erfahrung ist die Fahrt mit dem Boot „Maid of the Mist“  oder der „ Walk behind the falls“. Und wundert Euch bloß nicht über die vielen Hochzeitspärchen – in Nordamerika gehört es zum guten Ton, seine Hochzeitsreise zu den Niagara Fällen zu machen.<br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To stop:</span><br class="clear" /><br />
Sainte-Marie-among-the-Hurons <a href="http://www.saintemarieamongthehurons.on.ca" target="_blank">www.saintemarieamongthehurons.on.ca</a><br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To do:</span><br class="clear" /><br />
Bootstour mit der „Maid of the Mist“ <a href="http://www.maidofthemist.com" target="_blank">www.maidofthemist.com</a><br />
Journey behind the falls (Rundweg hinter den Wasserfällen) <a href="http://www.niagaraparks.com" target="_blank">www.niagaraparks.com</a><br />
Heliflug über die Horseshoe Falls und die amerikanischen Fälle<br />
1 Übernachtung<br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To stay:</span><br class="clear" /><br />
Old Stone Inn ***<br />
The Pillar &amp; Post Inn **** Niagara-on-the-Lake</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>21. Tag:  Strecke Niagara Fälle – Toronto (137 km)</strong></span><br class="clear" /><br />
Absolut sehenswert ist auch der wenige Kilometer entfernte kleine Künstlerort „Niagara-on-the-Lake“ mit seinen Kunstateliers, bunten Holzhäuschen und im Winter einem atemberaubenden Eisskulpturen-Wettbewerb.<br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To stop:</span><br class="clear" /><br />
Niagara-on-the-Lake   <a href="http://www.niagaraonthelake.com" target="_blank">www.niagaraonthelake.com</a><br />
1 Übernachtung in Toronto<br class="clear" /><br />
<span style="text-decoration: underline;">To stay:</span><br class="clear" /><br />
s. Tag 1-3<br />
22. Tag: Abreise<br />
Übrigens könnt Ihr alle hier genannten Hotels bei den großen deutschen Reiseveranstaltern wie DERTOUR, Meiers Weltreisen, TUI, Airtours ,FTI-Touristik, Canusa und SK-Touristik buchen – also auch in jedem gut sortierten Reisebüro.<br />
Für die Buchung des Mietwagens empfehlen wir Euch, diesen bereits von Deutschland aus zu buchen. Am besten mit einem sog. „all-inclusive“ Tarif ohne Selbstbehalt . Dann gibt es auch vor Ort keine bösen Überraschungen. (z.B. von ADAC-Reisen )<br />
<br class="clear" />Text und Bilder: Antje Moecke<br class="clear" /><br />
Für die Inhalte externer Autoren ist MeinKanada Reiseplaner nicht verantwortlich.</p>
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		<title>Westkanada-Urlaub 2008 – die Rückkehr nach 5 Jahren</title>
		<link>http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/kanada_destinationen/westkanada-urlaub-2008-%e2%80%93-die-ruckkehr-nach-5-jahren/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 10:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Alberta]]></category>
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		<category><![CDATA[Reiseplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Routen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie so oft begann auch unser Sommerurlaub 2008 mit der Autofahrt von Italien, wo mein Mann und ich leben, nach Deutschland. Doch in diesem Jahr hatten wir gleich zu Beginn ein wenig Pech: der Streik bei der Lufthansa am 4. August betraf auch uns bzw. unseren Flug von Dresden nach Frankfurt, von wo aus wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Wi<a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/4.jpg" rel="lightbox[3883]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3884" title="Lake Louise" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/4-225x168.jpg" alt="" width="225" height="168" /></a>e so oft begann auch unser Sommerurlaub 2008 mit der Autofahrt von Italien, wo mein Mann und ich leben, nach Deutschland. Doch in diesem Jahr hatten wir gleich zu Beginn ein wenig Pech: der Streik bei der Lufthansa am 4. August betraf auch uns bzw. unseren Flug von Dresden nach Frankfurt, von wo aus wir wiederum nach Kanada fliegen wollten. Ich sah uns schon mit dem Zug und viel Gepäck von Chemnitz über Leipzig nach Frankfurt fahren.<br />
Aber mit viel Glück (muss man auch manchmal haben…) habe ich die letzten zwei Flugtickets für einen Flug von Leipzig nach Frankfurt ergattert und so kam es, dass wir letztendlich relativ entspannt am Morgen in Leipzig und um 14 Uhr in Frankfurt in Richtung Calgary losfliegen konnten.<span id="more-3883"></span><br />
Nach einem angenehmen Flug, der über 9 Stunden dauerte, und einer butterweichen Landung erreichten wir am Nachmittag Calgary.<br />
Im Anschluss an eine schnelle Zoll- und Gepäckabfertigung kamen wir am späten Nachmittag in unserem B&amp;B (<a href="http://www.bonaventurebb.com" target="_blank">www.bonaventurebb.com</a>) an.<br />
Ich telefonierte noch mit meiner deutschen Freundin Corina aus Calgary und  danach gingen wir schlafen.<br />
Nach einem reichhaltigen Frühstück und einer intensiven Unterhaltung mit Mrs. Pat, der Besitzerin des B&amp;B´s, holte uns Corina <strong>am Morgen des 5.8.</strong> ab, dann fuhren wir zu ihr nach Hause und sie brachte uns mittags zum Flughafen, wo wir unseren Mietwagen abholten.<br />
Um ca. 13 Uhr starteten wir vom Calgary Airport in Richtung Sundre/Bearberry zum B&amp;B von Ingrid (<a href="http://www.abedinheaven.com" target="_blank">www.abedinheaven.com</a>).<br />
Bei wunderschönem Wetter, viel Sonnenschein und heißen Temperaturen erreichten wir am frühen Abend Bearberry.<br />
Ingrid erwartete uns schon und wir hatten bis spät abends viel zu erzählen.<br />
<strong>Am 6.8. fuhren wir nach Canmore</strong> in den Rockies, über den Hwy. 11. Unser erster Stopp auf dem Weg dorthin war in Caroline bzw. Rocky Mountain House, wo wir uns mit Dena Browning-Miller, der Schwester vom kanadischen Eiskunstlaufweltmeister Kurt Browning, trafen. Mittags ging es dann mit einem kurzen Stopp am Abraham Lake und einem längeren Halt am Lake Louise weiter.</p>
<p>Nach einem Spaziergang am Lake Louise ging es endlich nach Canmore zum B&amp;B von Gaby und Robert.<br />
<strong>Für den 7.8. hatten wir uns den Besuch</strong> <strong>des Kananaskis County vorgenommen</strong>. Zuerst fuhren wir auf dem Hwy. 40, vorbei am Barriere Lake bis zum Kananaskis Village.<br />
Das ist ein sehr ruhiger Ort zum Erholen, nur der Bär bzw. die Warnung vor dem Bären sorgte für etwas Aufregung. Danach ging es weiter zu den Kananaskis Lakes, wo wir auch ein paar Mal anhielten.<br />
Auf der Rückfahrt nach Canmore (Schotterstraße) sahen wir plötzlich zwei Autos, die am Straßenrand hielten.<br />
Was da los war? Ein großer Grizzly spazierte am Wegesrand! Natürlich hielten auch wir an und filmten und fotografierten den Grizzly.<br />
Einfach wunderbar, so ein Erlebnis&#8230;&#8230;.. Bereits im Jahr 2000 hatten wir das Glück, einen Bären zu sehen. Unterwegs sahen wir auch noch einige Male die typischen Bergziegen.<br />
<strong>Auf dem Weg nach Radium Hot Springs am 8.8.</strong> machten wir einen Bummel durch das touristisch sehr überlaufene Banff.<br />
In Radium Hot Springs angekommen stoppten wir kurz bei unserem gebuchten B&amp;B (<a href="http://www.mistyriverlodge.bc.ca" target="_blank">www.mistyriverlodge.bc.ca</a>), bevor es weiter nach Invermere ging. In Invermere gab es dann ein herzliches Wiedersehen mit Monika und Manfred, unseren deutschen Freunden aus Altenberg, die vor über einem Jahr nach Kanada ausgewandert sind.</p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/16.jpg" rel="lightbox[3883]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3885" title="On the road" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/16-225x150.jpg" alt="" width="225" height="150" /></a>Das Wetter war nach wie vor wunderbar. <strong>Am 9. August fuhren wir in Richtung USA-Grenze</strong> bis nach Kingsgate. Dort warteten wir auf meine amerikanische Freundin Patsy aus Spokane, die über die Grenze kam. Nach 7 Jahren sahen wir uns endlich wieder!<br />
Zusammen fuhren wir nach Cranbrook, wo wir gemeinsam zu Mittag aßen und natürlich viel zu erzählen hatten. Am späten Nachmittag fuhr Patsy zurück und wir machten mit Monika noch einen Großeinkauf im Supermarkt.</p>
<p>Sonntag, <strong>den 10.August verbrachten wir gemeinsam mit Monika und Manfred</strong> in Invermere und Umgebung. Wir besuchten das Skigebiet “Panorama”, spazierten am Lake Windermere entlang und genossen noch einmal das schöne sonnige Wetter.<br />
<strong>Am 11. August hieß es Abschied nehmen </strong>von Monika und Manfred, was nicht leicht fiel. An diesem Tag hatten wir den längsten Streckenabschnitt unserer Reise vor uns, über 500 km. Erst einmal fuhren wir auf dem Hwy. 95 bis nach Golden, dann ging es weiter auf dem Transcanada (Hwy. 1) mit einem kurzen Halt am Rogers Pass. Das Wetter hatte sich geändert, es regnete und war auch neblig.<br />
In Sicamous machten wir einen kurzen Stopp, um Heidi und Tony zu besuchen, gute Freunde, die wir schon seit dem Jahr 2000 kennen.<br />
Weiter ging es über Kamloops bis nach Clearwater und dann fuhren wir in den Wells Gray Park, unserem Ziel dieses Tages.<br />
Mitten im Wells Gray Park liegt die Nakiska Ranch (<a href="http://nakiskaranch.bc.ca/home" target="_blank">nakiskaranch.bc.ca/home</a>), unsere Unterkunft für die nächsten zwei Tage.<br />
<strong>Am 12. August wurde der Wells Gray Park erkundet</strong>&#8230;&#8230;..obwohl wir schon einige Male in Westkanada waren, waren wir noch nie da.</p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/20.jpg" rel="lightbox[3883]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3886" title="See" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/20-225x150.jpg" alt="" width="225" height="150" /></a>Wir sahen uns viele Seen und Wasserfälle an, auch den bekannten Helmcken-Wasserfall und wanderten sehr viel. Das Wetter war wieder sehr schön, aber im Wells Gray Park gab es reichlich Mücken, das einzige Mal während unserer Reise.<br />
<strong>Am 13. August ging es wieder in Richtung Rocky Mountains</strong>, sprich, wir fuhren nach Jasper. Unterwegs machten wir einen kurzen Stopp am Mount Robson. Allerdings konnte man nicht den ganzen Berg sehen, da die Bergspitze durch Wolken verhangen war.<br />
Parallel zum Hwy. 16 wird zurzeit eine Pipeline verlegt, deshalb gab es jede Menge Baustellen auf dem Weg nach Jasper. Nach der Ankunft in unserem B&amp;B, machten wir noch einen kurzen, abendlichen Spaziergang durch Jasper.</p>
<p><strong>Am 14. August ging es nach dem Frühstück zuerst zu den Athabasca Wasserfällen</strong> und dann zum Berg Edith Cavell. Vom Icefield Parkway waren es ca. 16 km bis zum Fuß des Berges. Danach fuhren wir zum Maligne Lake mit einem Stopp am Medicine Lake.<br />
Bei herrlichem Wetter verbrachten wir einige Zeit am Maligne See und entspannten im Sonnenschein. Auf dem Rückweg nach Jasper “blockierten” viele Bergziegen die Straße, was schon fast normal auf der Maligne Lake Road ist.<br />
<strong>Am 15. August fuhren wir nach Edmonton.</strong><br />
Auf dem Weg dorthin wollten wir eigentlich unsere Freunde Diana und Eckhard in Sangudo besuchen, was aber leider nicht klappte.<br />
In Edmonton angekommen, stoppten wir kurz bei meiner langjährigen kanadischen Freundin Joyce, bevor wir zu unserem B&amp;B (<a href="http://www.glenorabnb.com" target="_blank">www.glenorabnb.com</a>) fuhren. Zum Abendessen waren wir bei Joyce eingeladen.<br />
<strong>Am Vormittag des 16. August besuchten wir den Elk Island Park</strong> in der Nähe von Edmonton. Im Elk Island Park gibt es Bisons, einige davon sahen wir an bzw. auf der Straße.</p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/33.jpg" rel="lightbox[3883]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3887" title="Bison" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/33-225x150.jpg" alt="" width="225" height="150" /></a>Nachmittags ging es in die West Edmonton Mall, dem sehr großen Einkaufscenter. Seit unserem letzten Besuch dort im Jahre 2003 hatte sich doch einiges verändert. Am Abend waren wir wieder bei Joyce. Das war sicher unser letzter Besuch bei ihr in Edmonton, denn sie wird bald nach Grande Prairie ziehen.<br />
<strong>Der 17. August war der Geburtstag meines Mannes Fabrizio.</strong><br />
Für diesen Tag hatten wir uns nichts weiter vorgenommen, wir fuhren in aller Ruhe und mit einigen Stopps zurück nach Calgary.<br />
Allerdings nicht direkt auf dem Hwy. 2 von Edmonton nach Calgary, sondern auf dem Hwy. 22 über Rocky Mountain House und Cochrane.<br />
<strong>Am Vormittag des 18. August holte uns meine Freundin Corina im B&amp;B (<a href="http://www.bonaventurebb.com" target="_blank">www.bonaventurebb.com</a>) ab</strong> und gemeinsam mit ihr und ihren Töchtern besuchten wir den Heritage Park in Calgary. In diesem Park wird das Leben der ersten Einwanderer nach Kanada dargestellt. Es war sehr interessant, dies alles zu sehen. Allerdings machte uns die große Hitze an diesem Tag sehr zu schaffen.</p>
<p><strong>Der 19. August war unser letzter Tag in Kanada.</strong> Mittags gaben wir unseren Mietwagen zurück und die Zeit bis zum Start unseres Flugzeuges um ca. 18 Uhr verbrachten wir auf dem Flughafen Calgary. Am nächsten Tag um 11.20 Uhr landeten wir in Frankfurt.<br />
Nach einem ca. vierstündigen Aufenthalt dort, flogen  wir am späten Nachmittag nach Dresden, wo uns schon Tochter und Enkeltochter erwarteten. Mittlerweile waren wir am Ende unserer Kräfte, denn wir waren über 24 Stunden auf den Beinen…<br />
Nach dem Schulanfang meiner Enkeltochter am 23.8.2008,<strong> ging es am 24.8. zurück nach Italien.</strong><br />
Nach 3 wunderschönen Wochen war unser Urlaub 2008 zu Ende.</p>
<p><strong>“Wer sind wir “</strong><br />
Rita (56) kommt ursprünglich aus Sachsen, lebt aber schon über 20 Jahre in Norditalien und ist Hausfrau.<br />
Fabrizio (50), ihr italienischer Ehemann ist selbstständiger Kurierfahrer.<br />
Seit dem ersten Urlaub in Kanada (1997) sind sie Kanada-Fans, besonders der Westen hat es ihnen angetan.</p>
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		<title>Rezension „Oh, wie schön ist Kanada – Leben unterm Ahornblatt“ von Bernadette Calonego</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 09:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[British Columbia]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus der weiblichen Sicht einer „auftragsbelasteten“ Journalistin wird in diesem Werk sehr unterhaltsam, humorvoll und kurzweilig ihr Weg durch das westliche Kanada und ihr Werdegang zu einer „echten“ Kanadierin beschrieben. Mit einem stetigen Augenzwinkern und gutem Maß an Selbstironie prallen dabei manches Mal, auf eine sehr sympathische Art und Weise, deutsche Tugenden auf kanadische Eigenheiten [...]]]></description>
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<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/finde_das_Bild.jpg" rel="lightbox[3819]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3821" title="Ostergewinnspiel :-) " src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/finde_das_Bild-225x150.jpg" alt="" width="225" height="150" /></a>Aus der weiblichen Sicht einer „auftragsbelasteten“ Journalistin wird in diesem Werk sehr unterhaltsam, humorvoll und kurzweilig ihr Weg durch das westliche Kanada und ihr Werdegang zu einer „echten“ Kanadierin beschrieben. Mit einem stetigen Augenzwinkern und gutem Maß an Selbstironie prallen dabei manches Mal, auf eine sehr sympathische Art und Weise, deutsche Tugenden auf kanadische Eigenheiten und Rituale. Aufgrund von Spoiler-Gefahr möchte ich deshalb auch gar nicht weiter auf den Inhalt eingehen, um nicht zuviel vorwegzunehmen.<span id="more-3819"></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Da ich mich selbst gefühlsmäßig eher in die Kategorie „Holzfäller“ einordnen würde, kann ich auf jeden Fall sagen, dass das Buch ganz sicher nicht nur für die weibliche Leserschaft geeignet ist, sondern für jeden gute Unterhaltung bietet. Wer allerdings einen konventionellen Reiseratgeber hinter dem Titel erwartet, sollte lieber die Finger davon lassen, obwohl der Informationsgehalt nicht zu verachten ist. Wer aber eine, mittlerweile an der „Sunshine-Coast“ schreibende und ansässige Autorin auf ihren ersten Schritten in Kanada begleiten möchte, die autobiografischen Anteile im Buch bleiben der Fantasie des Lesers überlassen, ist hier genau richtig. Der kurze Text auf dem freundlicherweise schon vom Verlag mitgelieferten Lesezeichen lässt alleine schon gut durchblicken, was man in dem Buch zu erwarten hat, und man wird dann im Nachhinein auch nicht davon enttäuscht.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Sprachlich ist das Werk ausgefeilt, auf hohem Niveau und situationsbedingt immer passend. Stilistisch werden Fakten, Humor, Persönliches, Charaktere und Beschreibungen zu einem runden Ganzen zusammengefügt. Ob das Buch nun unter Reisebericht der etwas anderen Art eingeordnet werden muss oder schon als Roman angesehen werden kann, darüber sollen sich Literaturwissenschaftler den Kopf zerbrechen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die angenehme und routinierte Schreibweise der Autorin macht Lust auf mehr und auf meinem Schreibtisch liegt bereits ihr Krimi/Thriller, der ebenfalls in British Columbia spielt.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Meine Kaufempfehlung nicht nur für Kanada-Fans. Ich wünsche viel Spaß damit!</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Verfasser: </strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Uwe Kossmann</span></p>
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		<title>„Canada Day“ – Ein Tag, an dem sich jeder ein klein wenig kanadisch fühlen darf</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 08:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Festivals und Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Euch ist es bestimmt schon aufgefallen, dass in der warmen Jahreszeit Fußballfans zu anstehenden Europa- oder Weltmeisterschaften die Fahnen ihrer Teams in die Fenster hängen. Natürlich, um ihre Mannschaften anzufeuern. Aufmerksamen Beobachtern ist aber auch bestimmt aufgefallen, dass an einem bestimmten Tag im Jahr, nämlich am 01. Juli, auch noch ein anderes Motiv zu sehen [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/770px-Barrie_Canada_Day_Fireworks.png" rel="lightbox[3799]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3804" title="770px-Barrie_Canada_Day_Fireworks" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/770px-Barrie_Canada_Day_Fireworks-225x175.png" alt="" width="225" height="175" /></a>Euch ist es bestimmt schon aufgefallen, dass in der warmen Jahreszeit Fußballfans zu anstehenden Europa- oder Weltmeisterschaften die Fahnen ihrer Teams in die Fenster hängen. Natürlich, um ihre Mannschaften anzufeuern. Aufmerksamen Beobachtern ist aber auch bestimmt aufgefallen, dass an einem bestimmten Tag im Jahr, nämlich am 01. Juli, auch noch ein anderes Motiv zu sehen ist: Kanada-Fahnen nämlich, angebracht von eingefleischten Kanada-Fans. Anlass ist der der Canada Day. <span id="more-3799"></span></p>
<p><strong>Geschichtlicher Hintergrund</strong></p>
<p>Am 1. Juli 1867 wurde vom Britischen Parlament die neue Verfassung Kanadas beschlossen. Dadurch wurden die britischen Kolonien New Brunswick und Nova Scotia mit der Provinz Kanada (Québec und Ontario) zum Dominion of Canada zusammengelegt.<br />
1879  wurde der 1. Juli zum Nationalfeiertag erklärt und Dominion Day genannt. Dieser sollte die neue politische Lage Kanadas beschreiben. Gegner dieser Bezeichnung merkten die große Ähnlichkeit mit einer Unabhängigkeitsbestrebung an. So wurde der Tag am 27. Oktober 1962 in „Canada Day“ umbenannt. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Kanadas#Stille_Revolution_und_Unabh.C3.A4ngigkeitsbewegung_in_Qu.C3.A9bec" target="_blank">de.wikipedia.org</a>)</p>
<p><strong>Die Feiern in Kanada</strong></p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Ontario-Tourism-Marketing-Partnership-Corporation-Ottawa-Tanz.jpg" rel="lightbox[3799]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3813" title="Ontario Tourism Marketing Partnership Corporation - Ottawa-Tanz" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Ontario-Tourism-Marketing-Partnership-Corporation-Ottawa-Tanz-225x150.jpg" alt="" width="225" height="150" /></a>Natürlich feiern nicht nur die Politiker und die Queen den Nationalfeiertag, sondern auch die gesamte Bevölkerung. Am 1. Juli kann man also ganz Kanada in den Nationalfarben Rot und Weiß bestaunen. Es werden die Häuser, Wohnzimmer, Gärten und Autos mit verschiedensten Dingen, die an Kanada erinnern, geschmückt.<br />
Wie auch in Deutschland wird der Nationalfeiertag mit vielen unterschiedlichen Veranstaltungen für alle Generationen zelebriert. Für Kinder und junge Familien gibt es zum Beispiel gemütliche Picknicke mit Schminkständen für Kinder oder Spielangebote. Für Jugendliche und Erwachsene werden Konzerte, Paraden oder Barbecues angeboten. Die Hauptfeierlichkeiten finden in der Hauptstadt Ottawa statt. Dort wird die Queen oder ein Vertreter des englischen Könighauses erwartet und empfangen. Letztes Jahr haben Prinz William und seine Kate ihre erste offizielle Auslandsreise zum Canada Day unternommen. Dort wurden sie herzlich empfangen und von den überwiegend weiblichen Fans bejubelt. Wenn man aber nicht nur die ach so perfekte Königsfamilie bewundern will, kann man  an diversen anderen Veranstaltungen teilnehmen. In Ottawa findet die größte Veranstaltung auf dem Parliment Hill statt. Dort treten den ganzen Tag über verschiedene kanadische Künstler auf, unter anderem Isabelle Boulay oder Dione Taylor.</p>
<p>Auch wenn der Tag noch so schön war, ein bisschen müde ist man doch immer, oder? <img src='http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Aber der Abend wäre echt zu schade, um ihn auf dem Sofa zu verbringen. Nutzt die Möglichkeit und sichert euch Tickets für die exklusiven Partys. Hier werdet ihr reichlich mit guten Essen verwöhnt und das traditionelle Feuerwerk wird mit einem Glas Champagner genossen.<br />
Ein ganz heißer Tipp ist die WaterCan Dinner Party in Ottawa, wo ihr vielleicht einen kanadischen Promi treffen könnt <img src='http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  (<a href="http://www.watercan.com/25/h20-canada-dinner/" target="_blank">www.watercan.com</a>).<br />
Und ein noch heißerer Tipp: Wenn Ihr das Feuerwerk in seiner ganzen Pracht bestaunen wollt, solltet ihr euch möglichst früh einen geeigneten Platz suchen. Natürlich nur, um schöne Fotos für die Familie in Deutschland zu machen. <img src='http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Gute Plätze findet ihr entlang des Ottawa Rivers, z. B. vor dem Canadian Museum of Civilization (<a href="http://www.civilization.ca/home" target="_blank">www.civilization.ca</a>).</p>
<p>Wenn Ihr in Halifax oder in der Nähe unterwegs seid, dann könnt ihr euch auch hier zwischen vielen Programmpunkten entscheiden. Das wird bei der großen Auswahl sicher nicht leicht fallen. Wenn Ihr bereits die kanadische Esskultur entdeckt habt, dann solltet Ihr eins der zahlreichen Pancake-Frühstücke oder Barbecues nicht verpassen. Auch für Musikfans ist wieder etwas mit dabei. Fast den ganzen Tag, bis in den Abend und für Nachtaktive in die Nacht  hinein <img src='http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  , gibt es auf dem Alderney Landing verschieden Konzerte. Und das Beste ist, dass der Eintritt für alle Konzerte frei ist. Natürlich gibt es auch hier wieder abends ein großes Feuerwerk.</p>
<p>In Vancouver gibt es, wie in den andern Städten auch viele verschiedene Angebote, um den große Tag zu feiern. Unter anderem findet die traditionelle Parade statt. Start ist auf der Corner of Georgia and Broughton Street. Ihr seid auf der einen Seite von Vancouver und habt Sorge das Feuerwerk nicht zu sehen? Kein Problem, man kann es von allen Seiten Vancouvers betrachten.</p>
<p><strong>Mittendrin statt nur dabei</strong></p>
<p>Ihr habt den Canada Day schon erlebt? Ihr wollt das ganze „Drumherum“ mal genauer kennen lernen? Dann seid ihr beim Volunteer-Programm der kanadischen Regierung an der richtigen Adresse. Hier könnt Ihr nicht nur alles von einer ganz anderen Seite kennen lernen, sondern auch viele interessante neue Erfahrungen mitnehmen. Und nicht zu vergessen sind die zusätzlichen Highlights, von denen man zu Hause erzählen kann <img src='http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Alle weiteren Infos zum Programm findet Ihr unter <a href="http://www.canadascapital.gc.ca/celebrate/canada-day/volunteer-canada-day" target="_blank">www.canadascapital.gc.ca</a>.</p>
<p><strong>Der Canada Day in Deutschland und England</strong></p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Ontario-Tourism-Marketing-Partnership-Corporation-Ottawa_Parade.jpg" rel="lightbox[3799]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3814" title="Ontario Tourism Marketing Partnership Corporation - Ottawa Parade" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Ontario-Tourism-Marketing-Partnership-Corporation-Ottawa_Parade-225x150.jpg" alt="" width="225" height="150" /></a>Wie schon gesagt, wird der Canada Day nicht nur in Kanada gefeiert, sondern auch in Deutschland oder in England.<br />
In Deutschland wird er hauptsächlich in kleineren Kreisen der Kanada-Fans, mit landestypischem Essen und  kanadischer Musik gefeiert. Oft werden auch die tollen Erfahrungen und Erlebnisse aus dem letzten Urlaub ausgetauscht.</p>
<p>Besonders groß wird der Canada Day, außerhalb Kanadas, in London gefeiert. Am 1. Juli herrscht eine sehr ähnliche Stimmung wie in Kanada.  Es wird ausgelassen auf den Straßen, mit den verschiedensten Attraktionen gefeiert. Unter anderem mit Konzerten und spannenden Hockeyspielen.<br />
Am besten wird es wohl aber am Trafalgar Square sein. Dort treten den ganzen Tag über, viele verschiedene Musiker auf.<br />
Nähere Informationen über das Programm findet Ihr unter <a href="http://www.canadadaylondon.com" target="_blank">www.canadadaylondon.com</a>.</p>
<p>Wie auch in Ottawa gibt es in London ein Volunteer-Programm, bei dem man das Festival mal von einer ganz anderen Seite kennen lernen kann. Dies ist bestimmt auch eine super Gelegenheit die Englisch-Kenntnisse ein wenig aufzupolieren <img src='http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Das Bewerbungsformular findet Ihr unter <a href="http://www.canadadaylondon.com/volunteer/" target="_blank">www.canadadaylondon.com</a>.</p>
<p>Ich hoffe, dass Ihr nun einen guten Eindruck vom Nationalfeiertag in Kanada bekommen habt und wenn eure Kanadareiseroute dieses Jahr vielleicht nicht unbedingt an den großen Städten vorbei geht, dann feiert Ihr einfach euren eigenen Canada Day und könnt diesen auch individuell gestalten. Also seid kreativ und lasst euch was Tolles einfallen. Viel Spaß dabei <img src='http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  !!</p>
<p><strong>Über mich:</strong> Ich heiße Esther Geue und bin 16 Jahre alt. Zurzeit mache ich mein Schülerpraktikum bei e8media, welches sich aber leider auch schon dem Ende neigt. Danach werde ich wieder in die 10. Klasse eines Gymnasiums gehen und in ca. 2 Jahren mein Abitur machen. In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit meinen Freunden, gehe ins Kino bzw. in die Stadt und fotografiere.<br />
Leider hatte ich noch nicht die Möglichkeit nach Kanada zu fahren, hoffe aber darauf, in den nächsten Jahren das Glück zu haben, dieses tolle Land einmal &#8220;live&#8221; zu erleben. <img src='http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Text: </strong>Schülerpraktikantin Esther Nagel-Geue<br />
<strong>Bilder:</strong> Wikipedia, Ontario Tourism Partnership</p>
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		<title>Der perfekte Bärenschuss</title>
		<link>http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/kanada_destinationen/der-perfekte-barenschuss-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 08:42:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[British Columbia]]></category>
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		<description><![CDATA[Leidensweg eines ambitionierten Hobby-Tierfotografen, das perfekte Bild eines kanadischen Schwarzbären zu schießen. Endlich konnte die Reise nach Kanada, ins Land der Abenteurer und Pioniere, losgehen. Eigentlich noch nicht so richtig &#8211; erst musste ich noch die über fünf langweiligen Stunden Zugfahrt bis Frankfurt hinter mich bringen. Durfte man keinem erzählen: über 1000 € für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/1.jpg" rel="lightbox[3735]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3736" title="British Columbia" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/1-225x158.jpg" alt="British Columbia" width="225" height="158" /></a><strong>Leidensweg eines ambitionierten Hobby-Tierfotografen, das perfekte Bild eines kanadischen Schwarzbären zu schießen.</strong><br />
<span id="more-3735"></span><br />
Endlich konnte die Reise nach Kanada, ins Land der Abenteurer und Pioniere, losgehen. Eigentlich noch nicht so richtig &#8211; erst musste ich noch die über fünf langweiligen Stunden Zugfahrt bis Frankfurt hinter mich bringen. Durfte man keinem erzählen: über 1000 € für den Flug ausgeben und dann zu geizig sein, um ein paar Euro mehr für den ICE anzulegen.<br />
Dem Langeweiletod gerade noch entronnen, lag nach dieser Tortur schon die nächste schwierige Hürde vor mir: Der Flughafen. Check-in erledigt und auch die große Reisetasche war aufgegeben, ohne dass dabei nennenswerte Komplikationen auftraten. Im Handgepäck befand sich aber meine komplette Fotoausrüstung &#8211; mitsamt den hundert Filmen, die ich mir mühsam im Internet möglichst günstig zusammengekauft hatte &#8211; woraus sich das Problem ergab. Man hatte ja mal davon gehört, dass die Röntgengeräte an den Flughäfen einen Film quasi schon „entwickeln“ würden. Ich hatte zwar keinerlei Vorstellung davon, wie das ohne Entwickler und die anderen, dazu notwendigen Flüssigkeiten vor sich gehen könnte, aber man sollte ja schließlich auch nicht allzu oft zwecks Röntgen zum Arzt gehen! Klingt logisch, musste also etwas dran sein. Dann wären nicht nur mehrere Hundert Euro für die Katz, wie sollte man anschließend herausbekommen ob dann alle Filme hinüber waren? Oder nur ein paar? Vielleicht auch gar keiner? Deshalb legte ich mir für den netten Menschen am Röntgengerät schon mal eine hochwissenschaftliche Ausrede parat, warum die Filme nicht dadurch dürften.</p>
<p>Das mit dem netten Menschen hatte sich allerdings schon während des Stehens in der enormen Warteschlange erledigt. Und so, wie dieser stark untersetzte, bärtige Zollbeamte die Taschen auf das Laufband vor dem Röntgenkasten knallte, war er augenscheinlich nicht sonderlich gut gelaunt, was ihn sicher auch nicht gerade empfänglicher für meine wissenschaftliche Argumentation machte. Ich musste wohl meine Taktik ändern, hatte auch noch zehn Leute in der Schlange vor mir, bekam aber leider in dieser Zeit nicht den geringsten Anflug einer geeigneteren Idee.</p>
<p>„Hamm’s Waffen, Sprengstoff oder andere War&#8217;n dabei, de&#8217;s deklarier&#8217;n müss’n?&#8221;<br />
Oh Gott, auch noch einer aus diesem diebischen norditalienischen Bergvolk. Ein schlechtgelaunter Bayer prallt auf einen vorlauten, sturen Norddeutschen, mein Glück war mir hold. „Und wenn ich meine Pistole und die Dynamitstangen vorher deklariert hätte, wäre alles in bester Ordnung?“, sprach die Frage aber vorausschauend auf das Wohl meiner empfindlichen Filme nicht aus, obwohl sie mir schon regelrecht über den Zungenrand waberte.<br />
„Um Gottes willen, nein, keine Waffen! Halt nur die üblichen Fotofilme, die ja nun mal verständlicherweise nicht durch das Röntgengerät dürften.&#8221;<br />
Ich zog sofort hektisch die Plastiktüte mit den Filmen aus der Tasche und drückte sie abwehrbereit an meine Brust.<br />
„Warum net?&#8221;, blaffte mich der kleine, dicke und uniformierte Mann unheimlich freundlich an.<br />
„Na wegen der Röntgenstrahlen!&#8221;<br />
„Wieso?&#8221;<br />
„Na weil die die Filme entwickeln, weiß doch jeder.&#8221;<br />
„Mia san doch koa Atommeiler!&#8221;<br />
„Hab das doch aber schließlich in diesem wissenschaftlichen Fachjournal gelesen!&#8221;<br />
Welches ich natürlich nicht ansatzweise je zu Gesicht bekommen hatte. Lediglich ein paar Freunde hatten mir „mal“ erzählt, dass sie darüber „mal“ etwas im Fernsehen mitbekommen hätten. Und warum sollten die schließlich Unwahrheiten verbreiten?<br />
„Des is vielleicht bei eich dro&#8217;m in Preißen so, bei uns ned!&#8221;<br />
Dachte immer, dass für die Bayern alles nördlich ihrer Landesgrenzen schon Preußen wäre, also hier in Frankfurt auch schon, fand es aber gerade unangebracht, das jetzt auszudiskutieren.<br />
„Schließlich könnt in dene Filmroll&#8217;n ja überall terroristischer Sprengstoff drin san und des mias ma hoid überprüf&#8217;n. Woss moanans, für woss mia do san vom Zoll?&#8221;<br />
Wie unterscheidet man denn terroristischen von nicht-terroristischem Sprengstoff? Haben sich etwa ohne mein Wissen alle Sprengstoffhändler in den Supermärkten zusammengeschlossen und deklarieren ab sofort ihre Verpackungen nur noch als „Sprengstoff – ausschließlich für den terroristischen Einsatz verwendbar“ und „Sprengstoff – für alles und jeden“? Dieser unheimlich logischen Argumentation hatte ich konkret nichts entgegenzusetzen und erwiderte deshalb freundlich und sehr sachlich:<br />
„Ich sehe ja nun, verdammt noch mal, mit meinen blonden Haaren und den Sommersprossen nicht gerade aus wie der Zwillingsbruder eines irakischen Topterroristen, oder? Und auch die wenigsten Terroristen haben ja wohl in ihrem Reisepass den urislamischen Vornamen Norbert stehen! Deshalb könnte man ja wohl eben mal ein paar der Plastikdosen öffnen, um nachzusehen, ob sich darin Filmrollen oder terroristisch angehauchter Sprengstoff befindet&#8221;<br />
Was ich für einen konstruktiven Vorschlag hielt, der selbst einem hinterwäldlerischen Bazi wie diesem hier einleuchten sollte. „Papperlapapp, bei uns gibts koane Ausnahmen net&#8221;, ging er ebenso „konstruktiv“ und schon etwas wütender als zuvor auf meinen Vorschlag ein.<br />
&gt; Sie kennan aber gern ois Freiwilliger an unserer intensiven Untersuchung füa Terrorverdächtige in unsre abgeschlossnen Räumlichkeiten mitmacha?&lt;, stellte mir der freundliche Zollbeamte postwendend die erneut konstruktive Gegenfrage zur Diskussion.<br />
Schwupps lagen die Filme wieder an ihrem Platz in der Tasche, welche dann unverzüglich den Röntgenkasten passierte, und schon fünf Minuten später saß ich in meinem Sitz im abflugbereiten Flieger. Die vorwurfsvollen Blicke der anderen Passagiere, die scheinbar etwas auf den letzten Zusteiger mit unvorhergesehenen Problemen am Zoll hatten warten müssen, ignorierte ich selbstbewusst.<br />
Nachdem ich mich etwas mit dem Gedanken „angefreundet“ hatte, dass ich jetzt 100 x 36 wunderschöne Fotos von kanadischen Bären und Elchen schießen würde, unzweifelhaft in der geeigneten Güte für die Hochglanzcover von „Geo und Nature“, die ich nur leider niemals würde entwickeln lassen können, schlief ich unverzüglich im zu engen und unbequemen Sitz der Economy Class ein und wachte erst wieder auf, als wir für den Zwischenstop Calgary in Alberta erreicht hatten. In der Flugbeschreibung tauchte dieser Zwischenstop seltsamerweise nicht auf, aber vielleicht hatten wir ja einen Terroristen an Bord, der uns mit arglistigen Filmdosen in die Luft sprengen wollte?<br />
Der Weiterflug nach Vancouver dauerte nur noch eine kurze Stunde, wobei es aber nicht den Hauch eines Hinweises darauf gab, warum der Zwischenstop überhaupt eingelegt wurde. Immerhin konnte ich jetzt behaupten, auch in Calgary, der Cowboy-Hochburg Kanadas, gewesen zu sein und überlegte schon an ein paar passenden Geschichten für die Heimat herum. Dass ich keinen Zeh, geschweige denn einen Fuß in diese Stadt gesetzt hatte, musste ich ja nicht unbedingt erwähnen.</p>
<p>In Vancouver erwartete mich bereits Frank am Flughafen, was mich positiv überraschte, da man Zuverlässigkeit nicht gerade zu seinen Stärken zählen konnte. Frank war vor wenigen Jahren, in einer Nacht- und Nebelaktion, mitsamt Familie und Hund nach Kanada ausgewandert und hatte sich in dem recht neuen Resort Sun Peaks niedergelassen, welches ein reicher Japaner mitten in der Natur aus dem kanadischen Boden gestampft hatte. Obwohl es bis dorthin für kanadische Verhältnisse nur ein Katzensprung war, ca. 450 km, die Katzen waren hier halt etwas größer, entschlossen wir uns kurzerhand, den Weg erst am nächsten Tag in Angriff zu nehmen.</p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Mond.jpg" rel="lightbox[3735]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3737" title="Sun Peaks" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Mond-225x149.jpg" alt="Sun Peaks" width="225" height="149" /></a></p>
<p>Aufgrund eines Mischmaschs aus Jetlag, meinen ersten kanadischen Bieren der Marke <a href="http://www.molsoncanadian.ca/en/Index.aspx">Molson Canadian</a> und einer großen Verwirrung, die diese Millionenstadt in mir verursachte, hatte ich am nächsten Morgen nur noch eine schemenhafte Erinnerung an meine ersten Schritte in meinem Traumland. Man sollte nicht unbedingt mit einem alten Bekannten eine neue Großstadt erkunden, noch dazu, wenn der sich sein Geld zuvor in Deutschland als Kneipier verdient hatte. Dass dabei die kulturellen Aspekte nicht gerade im Vordergrund standen und der Abend nicht in einem Theaterbesuch endete, war insofern eher wenig überraschend. Mein Hauptaugenmerk in den Monaten hier sollte ohnehin mehr auf der Fotografie und der Landschaft liegen, und die folgende Autofahrt im riesigen Pick-up durch British Columbia, vom Pazifik bis in die Ausläufer der Rocky`s, sollte mir schon erste Eindrücke von der überraschend großen Vielfalt der kanadischen Landschaften liefern. Aus dem milden Klima Vancouvers mit Fjordlandschaft und Regenwäldern direkt in die schneebedeckten Coast Mountains, durch den, sommers wie winters, semimontanen Touristenmagnet Whistler über wüstenähnliche Regionen wie Lilioet und das immer noch sehr trockene und hügelige Kamloops bis in die Ausläufer der Rocky`s, in denen Sun Peaks knapp unterhalb der Baumgrenze lag. WOW, das musste mir jemand auf nur 450 km erst einmal in Europa zeigen. Aber auch meine Vorstellungen von Kanada lagen eher in dem Bereich: überall Wald, unzählige Seen und Bären, Bären, Bären. Erstklassiger Wein, Wüsten und Regenwälder kamen mir bei dem Begriff Kanada eher weniger in den Sinn. Enttäuscht war ich deshalb aber keinesfalls, vor allem, weil ich auf dieser Fahrt schon meine ersten drei Bärensichtungen hatte. Leider unbrauchbar für den perfekten Schuss, da zu weit weg oder aus dem fahrenden Auto.</p>
<p><a href="http://www.sunpeaksresort.com/">Sun Peaks</a> selbst machte dann auch genau den Eindruck auf mich, wie ich ihn erwartet hatte. Nur noch viel schlimmer! Ein Retorten-Resort wie aus dem Buche. Komplett in ein zuvor vollständig bewaldetes Tal gepflanzt, wobei auch die Hänge bis weit hinauf nicht verschont wurden. Der Ortskern bestand ausschließlich aus Hotels, Restaurants und Einkaufspassagen, umgeben von Wohnsiedlungen und Pensionen, die teilweise direkt in die Hänge gebaut waren und noch wurden, mit höchstens fünf Metern Abstand zum Wald, und zentral gelegen der bisher größte Lift des Resorts. Dazu die vielen Skiabfahrten, die als überdeutliche Schneisen in die Wälder an den Hängen geschlagen wurden, und ein großzügig angelegter Golfplatz. Halt Retorte pur und von gewachsenem Ort keine Spur. Das war mir im Moment aber egal. Ich saß gemütlich auf dem Balkon von Franks Hanganwesen, blickte zwar auf die hässlichen Schneisen am gegenüberliegenden Berg, war aber in Kanada und nicht in Österreich und das reichte. Nur die extrem großen Hummeln, die hier überall rumschwirrten, störten mich etwas. Dass mir eine davon haarscharf am Kopf vorbeisauste veranlasste mich schließlich zu einer diesbezüglichen Nachfrage bei Frank.</p>
<p>„Das sind Hummingbirds, die gibt’s hier überall&#8221;, gab`s die kurze, fachliche Auskunft.<br />
Also keine Riesenhummeln sondern Kolibris, hmm. Kolibris in einem kanadischen Skiresort, hmm. Dass man mit einem Grizzly zusammengestoßen war, ließe sich bestimmt vortrefflich in der Kneipe oder beim Fotoabend erzählen! Aber dass einem ein Kolibri gegen den Kopp geknallt ist? Nicht so „kanadisch“ und schon gar nicht abenteuerlich!</p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Lift.jpg" rel="lightbox[3735]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3738" title="Lift" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Lift-225x340.jpg" alt="Lift" width="225" height="340" /></a>Der triste Anblick der sommerlichen Skihänge hatte wenige Tage später jedoch auch etwas Positives. Von meinem Balkon aus konnte ich beobachten, wie eine Bärenmutter mit drei Jungen im Schlepptau dort umherwanderte. Skihang – Waldstück – Skihang. Das sagte mir, irgendwann mussten die vier auf der anderen Seite mal wieder herauskommen. Also Stativ und Fotoausrüstung hurtig ins Auto und rübergerast, taktisch gut positioniert und auf den perfekten Schuss gewartet. Und so stand ich da, eine halbe Stunde, eine Stunde &#8230; Wie lange konnte es dauern fünfzig Meter Wald hinter sich zu bringen? Was aber dann geschah, konnte der Begriff abenteuerlich nicht wirklich gut beschreiben, saugefährlich traf es eher! Keine fünf Meter vor mir trat ein riesiger, einzelner Schwarzbär aus dem Wald! Endlich kannte auch ich das Gefühl des „in die Hose machen müssens“. Man wusste ja, dass man in solchen Situationen ruhig bleiben sollte und Weglaufen löst Jagdtrieb aus usw. Aber ehrlich gesagt, mein Hirn tendierte mehr zum Weglaufen. Zum Glück war ich dazu momentan gar nicht fähig, sondern stand einfach nur völlig versteinert hinter meinem Stativ &#8211; was ich später in der Heimat natürlich als ausgeprägte Coolness beschreiben würde. Diese Coolness hatte in diesem Moment aber ausschließlich der Bär, schaute mich einmal gelangweilt an und trottete anschließend langsam und behäbig an mir vorbei. Ich verfluchte derweil die Fotografie. Mit einem langen Teleobjektiv und äußerst zittrigen Händen war es so gut wie unmöglich, auf solch kurze Distanz auf den Bären scharf zu stellen, was unweigerlich zur Folge hatte, dass man auf den späteren, verwackelten Bildern allerhöchstens einen Touristen auslachenden Bären erkennen konnte.</p>
<p>Ziemlich deprimiert saß ich anschließend wieder auf meinem hummelumschwirrten Balkon und lehnte deshalb das Angebot von Franks Frau Anna ab, sie auf einem Spaziergang mit den Hunden zu begleiten, was ich sonst immer sehr gerne getan hatte. Nach ihrer Rückkehr war ich allerdings noch sehr viel deprimierter. Sie hatte die Bärenmutter mit den drei Jungen nicht nur gesehen, sie war ihnen auch noch mitten im Ortskern begegnet, was für originelle Fotos optimal gewesen wäre.</p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Schwarzbär4.jpg" rel="lightbox[3735]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3739" title="Schwarzbär" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Schwarzbär4-225x196.jpg" alt="Schwarzbär" width="225" height="196" /></a>Eine Erzählung Franks gab mir an diesem Nachmittag dann noch den Rest. Erstmals hatte ich ihn nicht auf den Golfplatz begleitet und er berichtete mir danach freudestrahlend, dass dort über Stunden ein Schwarzbär auf einem Baum gesessen hätte. Mist, die Sache mit meinem Bären stand an diesem Ort wohl unter keinem guten Stern. Ich musste hier weg! Leider konnte ich mich da auf die Begleitung Franks nicht verlassen, so wie es eigentlich mal geplant war, denn Frank war nicht gerade der typische Auswanderer! Andere wanderten aus Deutschland aus, um woanders ein besseres, ruhigeres Leben zu finden, mit mehr Zeit für Familie und das Leben an sich. Nicht so Frank, der schon in Deutschland nicht gerade der Ruhigste und eher nervös und ständig umtriebig war. Und hier hatte sich das noch um ein Vielfaches verstärkt. Er hatte scheinbar vor, in den nächsten zehn Jahren Millionär zu werden und sich dann erst etwas mehr den eigentlichen Zielen eines Auswanderers zu widmen, leider dann sicher mit mehreren Bypässen. Nach hartem Kampf konnte ich ihm schließlich doch die Zeit abringen, mich in die nächste, größere Stadt mit Namen <a href="http://www.tourismkamloops.com/">Kamloops</a>, immerhin eine Stunde Fahrt, zu einem Gebrauchtwagenhändler zu begleiten. Zähe Verhandlungen erübrigten sich dort recht schnell, da es nur einen einzigen überhaupt akzeptablen Wagen in meiner Preisklasse gab. Und schon kurze Zeit später war ich der mäßig stolze Besitzer eines alten Toyota mit zweihunderttausend Meilen auf dem Tacho.</p>
<p>Am nächsten Tag ging es sofort los auf eine Tour durch die bekanntesten Parks der Rocky`s. Und schon im ersten Park, dem <a href="http://www.pc.gc.ca/pn-np/bc/yoho/index.aspx">Yoho-Nationalpark</a>, kamen mir ernste Zweifel, ob diese Tour die richtige Entscheidung gewesen war. Jeder Rastplatz und Aussichtspunkt war mit Bussen überfüllt. Auch nicht ein Tier ließ sich blicken, was aber wenigstens ein bisschen durch die Beobachtung der seltsamen Verhaltensweisen der japanischen Touristen und deren Dompteure ausgeglichen wurde. Die Touristenführer versuchten tatsächlich, mit farbigen Schildchen ihre eigene Gruppe zu identifizieren und mit Trillerpfeifen im Minutentakt von einem Aussichtspunkt zum anderen und anschließend wieder zurück zum Bus zu dirigieren. Das hätte auch durchaus klappen können, wenn nicht alle Touristenführer zeitnah auf die gleiche Idee gekommen wären. So war es einfach nur ziemlich laut und unheimlich chaotisch, wenn auch bis zu einem gewissen Maße erheiternd, aber irgendwann vermieste es mir den Naturgenuss doch völlig. Ich musste schnell weg von diesem japanischen Überfallkommando. Leider war abzusehen, dass die Touristenzahl in den nächsten Parks sicher nicht abnehmen würde, da der Yoho eher einen kleineren und unbekannteren Park darstellte. Aber sehen wollte auch ich ein wenig von den „Wundern der Rocky`s“ und musste deshalb diesen „Naturstress“ wohl über mich ergehen lassen.</p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/BergseeTop.jpg" rel="lightbox[3735]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3740" title="Bergsee" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/BergseeTop-225x150.jpg" alt="Bergsee" width="225" height="150" /></a>Schon nach wenigen Kilometern des weiteren Weges fing es stark an zu regnen, was einerseits den Vorteil hatte, dass im nächsten Nationalpark die Zahl der Touristenbusse schon deutlich abgenommen hatte, andererseits aber das Licht zum Fotografieren nicht gerade besser machte. Zu meinem Leidwesen war es nicht vorauszusehen, dass es die nächsten sieben Tage nicht mehr aufhören sollte zu regnen. Und so kämpfte ich mich von einem matschigen Zeltplatz zum Nächsten, schlief aber ab dem vierten Tag nur noch unbequem im Auto, da ich ohnehin kaum noch etwas Trockenes besaß und das abendliche Lagerfeuer im Dauerregen nicht mehr allzu romantisch und abenteuerlich war. Dass ich etliche Bärensichtungen hatte, leider gerade immer dann, wenn der Regen am stärksten war, was ein gutes Foto natürlich unmöglich machte, überraschte mich nicht mehr wirklich. Ich hatte mich daran gewöhnt. Je weiter ich nach Norden kam, desto mehr ging der Regen sogar, mitten im Hochsommer, in Schnee über. Das bewog mich letztendlich dazu, nach einer kurzen Übernachtung in <a href="http://www.jasper.travel/">Jasper</a> den Rocky`s den Rücken zu kehren.</p>
<p>Noch sehr früh am nächsten Morgen hatte ich der Kernregion der Rocky`s dann bereits den Rücken zugekehrt. Leider hatte der Regengott der Rocky`s meinen Trick durchschaut, reagierte etwas mimosenhaft und weitete den ihm vom kanadischen Olymp zugeteilten Zuständigkeitsbereich ganz einfach ein wenig geografisch aus. Ich machte gerade an einem See Frühstückspause, aber durch den Nieselregen und die Bewölkung war es noch so trübe und dunkel, dass man gar nicht glauben konnte, dass die Uhr schon späten Vormittag anzeigte.</p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/BärmitBlitz.jpg" rel="lightbox[3735]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3741" title="Bär" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/BärmitBlitz-225x152.jpg" alt="Bär" width="225" height="152" /></a>Keine zehn Meter von mir entfernt tauchte plötzlich ein halbwüchsiger Schwarzbär aus dem Wald auf. Er machte keinerlei Anstalten, dort schnell wieder unterzutauchen. Ich hatte die Schnauze voll, legte mein gerade fertiggewordenes Frühstück hektisch beiseite und tat etwas, was man keinesfalls tun sollte. Jeder normal denkende Mensch käme nicht einmal ansatzweise auf solch eine irrsinnige Idee &#8211; ein äußerst deprimierter Hobbyfotograf nach sieben Tagen Dauerregen in den Rocky`s leider doch. Ich brachte mein externes Blitzgerät an der Kamera an und rannte dem Bären hinterher! Fälschlicherweise ging ich davon aus, dass solch ein „Halbwüchsiger“ ja wohl kaum gefährlich werden konnte, was natürlich in Wahrheit geradezu ein lebensgefährliches Unterfangen war. Ich kam bis auf fast fünf Meter an ihn heran und machte ein paar Bilder mit der vollen Power meines Blitzes, bevor ihn dieses „Gewitter“ nach kurzer Zeit wieder in den Schutz des Waldes vertrieb. Wenn Bären denken konnten, mochte ich in diesem Moment nicht wissen, was er gerade von mir gedacht hatte. Später stellte sich heraus, dass dies meine mit Abstand schlechtesten Bärenbilder unter all den schlechten Bärenbildern darstellten. Sie waren nicht einmal annähernd als scharf zu bezeichnen und zusätzlich leuchteten die Augen des Bären durch den Blitz wie die eines Monsters aus einem schlechten Horrorfilm. Im Nachhinein bin ich darauf ganz sicher nicht stolz, habe damit aber wohl immerhin etwas Einmaliges unter den Tierfotografen geschaffen, da bestimmt kein „echter“ Tierfotograf so dämlich wäre, im Dauerregen und Halbdunkeln mit Blitz hinter einem Bären herzurennen.</p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/BergseeTop1.jpg" rel="lightbox[3735]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3742" title="Bergsee" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/BergseeTop1-225x151.jpg" alt="Bergsee" width="225" height="151" /></a>Ich habe in den Monaten hier in meinem Traumland noch sehr viele, sehr gute Fotos von Landschaften und Tieren gemacht jedoch kein einziges gutes und schönes Foto von einem Bären, obwohl ich weit mehr als fünfzig Sichtungen hatte. Und ganz nebenbei, alle Filme hatten den gefährlichen Röntgenstrahlen der Flughafenkontrolle tapfer widerstanden. <br class="clear" /><br class="clear" /><br class="clear" /><strong>Über mich:</strong> Uwe Kossmann, 45 Jahre jung; ewiger Single; Studium der Biologie, langjähriger  Gastronom, und, und &#8230; Für ein wirklich interessantes Leben fehlt mir  eigentlich nur noch die Auswanderung nach Canada – ich arbeite daran.  Neben vielem anderen ließen sich auch meine wichtigsten Hobbys, das  Schreiben, das Fotografieren, der Sport und natürlich die  Naturbegeisterung vorzüglich mit meinem Traumland verbinden.</p>
<p><strong>Text und Bilder:</strong> Uwe Kossmann</p>
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		<title>Kanada´s Festivals: Was geht ab?</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 08:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Helmhausen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kanada ist groß und vielfältig, und die zwischen Atlantik und Pazifik stattfindenden Festivals reflektieren das. Die Bandbreite reicht vom hemdsärmeligen Jiieehaa mit Rodeo und Square Dance bis zum Weltklasse-Event mit rotem Teppich und Paparazzis. Die Bedeutung für den Tourismus ist enorm. Einer Studie der Canadian Festivals Coalition zufolge locken allein die 15 größten Festivals des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/pow-wow.jpg" rel="lightbox[3704]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3712" title="Pow Wow auf Manitoulin Island" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/pow-wow-225x146.jpg" alt="Pow Wow auf Manitoulin Island" width="225" height="146" /></a>Kanada ist groß und vielfältig, und die zwischen Atlantik und Pazifik stattfindenden Festivals reflektieren das. Die Bandbreite reicht vom hemdsärmeligen Jiieehaa mit Rodeo und Square Dance bis zum Weltklasse-Event mit rotem Teppich und Paparazzis. Die Bedeutung für den Tourismus ist enorm. Einer Studie der Canadian Festivals Coalition zufolge locken allein die 15 größten Festivals des Landes über 12 Mio. Zuschauer an und lassen 650 Mio. CAD in den Kassen ihrer Ausrichter.</p>
<p>Was geht nun wann und wo ab? Als Faustregel gilt: Im Sommer ist immer irgendwo etwas los. Deshalb können wir von MKR unmöglich einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Ausserdem ist unsere Auswahl ziemlich subjektiv. Wir mögen Atlantik-Kanada, und wir mögen´s originell. Was aber nicht bedeuten soll, dass wir in den großen Provinzen weniger gern feiern gehen ..<span id="more-3704"></span></p>
<p><strong>Newfoundland &amp; Labrador</strong></p>
<p>Alle Festivals: <a href="http://www.newfoundlandlabrador.com/planyourtrip/festivalsevents" target="_blank">www.newfoundlandlabrador.com/planyourtrip/festivalsevents</a></p>
<p>Unsere Empfehlung:</p>
<p>Iceberg Festival (Juni)<br />
Bootstouren hinaus zu den Eisbergen, traditionelle Newfie-Musik, geführte Wanderungen, alles rund um St. Anthony<br />
<a href="http://www.theicebergfestival.ca" target="_blank">www.theicebergfestival.ca</a></p>
<p>George Street Festival (Juli)<br />
Live-Entertainment auf St. John`s berühmtester, berüchtigster Kneipenmeile.<br />
<a href="http://www.georgestreetlive.ca" target="_blank">www.georgestreetlive.ca</a></p>
<p>The Great Fogo Island Punt Race To There and Back (Juli)<br />
Das einzige Ruderboot-Rennen über die offene See der Welt, auf Fogo Island.<br />
<a href="http://www.tothereandback.com" target="_blank">www.tothereandback.com</a></p>
<p>St. John´s Storytelling Festival (Oktober)<br />
Traditionelle Geschichtenerzähler demonstrieren ihre Kunst.<br />
<a href="http://www.storytellingstjohns.ca" target="_blank">www.storytellingstjohns.ca</a></p>
<p><strong>Nova Scotia</strong></p>
<p>Alle Festivals: <a href="http://www.novascotia.com/en/home/thingstoseeanddo/festivalsandevents/default.aspx" target="_blank">www.novascotia.com/en/home/thingstoseeanddo/festivalsandevents/default.aspx</a></p>
<p>Unsere Empfehlung:</p>
<p>Stan Rogers Folk Festival (Juni/Juli)<br />
Folkfestival in Canso, zu Ehren des beliebten Folk-Barden Stan Rogers<br />
<a href="http://www.stanfest.com" target="_blank">www.stanfest.com</a></p>
<p>Celtic Colours International Festival (Oktober)<br />
Fiddle- und Gaelic-Rock-Konzerte in der Kulisse Cape Breton Islands.<br />
<a href="http://www.celtic-colours.com" target="_blank">www.celtic-colours.com</a></p>
<p><strong>New Brunswick</strong></p>
<p>Alle Festivals: <a href="http://www.tourismnewbrunswick.ca/Home/Activities/FestivalsEvents.aspx" target="_blank">www.tourismnewbrunswick.ca/Home/Activities/FestivalsEvents.aspx</a></p>
<p>Unsere Empfehlung:</p>
<p>Festival Acadien de Caraquet (August)<br />
Musiker und Künstler aus Akadien, Louisiana und anderen Ländern der akadischen Diaspora geben sich in Caqaquet ein Stelldichein.<br />
<a href="http://www.festivalacadien.ca" target="_blank">www.festivalacadien.ca</a></p>
<p><strong>Prince Edward Island</strong></p>
<p>alle Festivals: <a href="http://www.festivalspei.com" target="_blank">www.festivalspei.com</a></p>
<p>Unsere Empfehlung:</p>
<p>The Charlottetown Festival (Ende Juni-September)<br />
Shows, Konzerte und Klassisches auf mehreren Bühnen. Seit vielen Jahren der Renner: das schmissige Musical “Anne of Green Gables” über die rothaarige freche Göre gleichen Namens.<br />
<a href="http://charlottetownfestival.com/en/" target="_blank">charlottetownfestival.com/en/</a></p>
<p><strong>Québec</strong></p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/festival-motréal-jazz.jpg" rel="lightbox[3704]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3709" title="Festival International de Jazz de Montréal " src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/festival-motréal-jazz-225x145.jpg" alt="Festival International de Jazz de Montréal " width="225" height="145" /></a>Alle Festivals: <a href="http://www.bonjourquebec.com/qc-en/festivals0.html" target="_blank">www.bonjourquebec.com/qc-en/festivals0.html</a></p>
<p>Unsere Empfehlung:</p>
<p>Festival International de Jazz de Montréal (Juni/Juli)<br />
Die ganze Innenstadt eine einzige Bühne, beim größten Jazz Festival der Welt.<br />
<a href="http://www.montrealjazzfest.com" target="_blank">www.montrealjazzfest.com</a></p>
<p>Festival d`été de Québec (Juli)<br />
Beim Sommerfestival in Québec City finden mehrere hundert Konzerte mit Musikern aus aller Welt statt.<br />
<a href="http://www.infofestival.com" target="_blank">www.infofestival.com</a></p>
<p>Pop Montréal (September)<br />
400 Indie-Gruppen und -Künstler spielen in 50 Sälen rund um den Boul. St-Laurent.<br />
<a href="http://www.popmontreal.com" target="_blank">www.popmontreal.com</a></p>
<p><strong>Ontario</strong></p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/film3.jpg" rel="lightbox[3704]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3711" title="Toronto International Film Festival" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/film3-225x149.jpg" alt="Toronto International Film Festival" width="225" height="149" /></a>Alle Festivals: <a href="http://www.festivalsandeventsontario.ca/main.cfm" target="_blank">www.festivalsandeventsontario.ca/main.cfm</a></p>
<p>Unsere Empfehlung:</p>
<p>Luminato (Juni)<br />
Künstler und Kreative verwandeln Torontos Bürgersteige, Plätze und Parks in Bühnen für Events und Happenings<br />
<a href="http://www.luminato.com" target="_blank">www.luminato.com</a></p>
<p>Pow Wow auf Manitoulin Island (Juli/August)<br />
Beim größten Pow Wow Kanadas finden sich Indianer aus ganz Nordamerika zu Tanz-, Gesangs- und Kostümwettbewerben ein.<br />
<a href="http://www.wikwemikongheritage.org/cultural_festival/" target="_blank">www.wikwemikongheritage.org/cultural_festival/</a></p>
<p>Toronto International Film Festival (September)<br />
Das prestigeträchtige Filmfestival zeigt bis zu 400 Filme, u.a. so manche spätere Oskar-Gewinner<br />
<a href="http://www.tiff.net" target="_blank">www.tiff.net</a></p>
<p><strong>Manitoba</strong></p>
<p>Alle Festivals: <a href="http://www.travelmanitoba.com/FestivalsEvents/&amp;node=774" target="_blank">www.travelmanitoba.com/FestivalsEvents/&amp;node=774</a></p>
<p>Unsere Empfehlung:</p>
<p>Festival du Voyageur (Februar)<br />
West-Kanadas größtes Winterfest feiert die französischen Pelzhändler des 18. Jahrhunderts mit Konzerten, Jam Sessions, Umzügen und Spaß-Aktionen<br />
<a href="http://www.festivalvoyageur.mb.ca" target="_blank">www.festivalvoyageur.mb.ca</a></p>
<p>Dauphin´s Countryfest (Juni/Juli)<br />
Jede Menge Jiieehaaa in Dauphin, mit der Crème de la Crème des Genres auf Kanada´s ältestem Festival für Country Music!<br />
<a href="http://www.countryfest.ca" target="_blank">www.countryfest.ca</a></p>
<p><strong>Saskatchewan</strong></p>
<p>Alle Festivals: <a href="http://www.sasktourism.com/things-to-do/events" target="_blank">www.sasktourism.com/things-to-do/events</a></p>
<p>Unsere Empfehlung:</p>
<p>Windscape Kite Festival (Juni)<br />
Zum Drachensteigenlassen nach Swift Current in die endlose Prärie ..<br />
<a href="http://www.windscapekitefestival.ca" target="_blank">www.windscapekitefestival.ca</a></p>
<p>Craven Country Jamboree (Juli)<br />
Country Music live in der endlosen Prärie, mit den besten Interpreten Nordamerikas und jeder Menge Lokalkolorit.<br />
<a href="http://www.cravencountryjamboree.com" target="_blank">www.cravencountryjamboree.com</a></p>
<p><strong><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Alberta.jpg" rel="lightbox[3704]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3722" title="Fringe Festival" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Alberta-225x143.jpg" alt="Fringe Festival" width="225" height="143" /></a>Alberta</strong></p>
<p>Alle Festivals:<a href="www.travelalberta.com/Event%20List.aspx"> </a><a href="http://www.travelalberta.com/Event%20List.aspx" target="_blank">www.travelalberta.com/Event%20List.aspx</a></p>
<p>Unsere Empfehlung:</p>
<p>Bull-A-Rama (Juli)<br />
Keine Wagenrennen, keine Cowboys verschießende Kanonen: Im Städtchen Oyen in Alberta´s Badlands geht um “Bull-Riding” pur!<br />
<a href="http://www.canadabadlands.com/2010/01/cowboys-and-bulls-at-the-oyen-bullarama/" target="_blank">www.canadabadlands.com/2010/01/cowboys-and-bulls-at-the-oyen-bullarama/</a></p>
<p>Edmonton International Fringe Festival  (August)<br />
Eines der größten Off-Mainstream-Theaterfestivals in Nordamerikas.<br />
<a href="http://www.fringetheatreadventures.ca" target="_blank">www.fringetheatreadventures.ca</a></p>
<p><strong><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Tourism-BC.jpg" rel="lightbox[3704]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3721" title="Vancouver Dragon Boat Festival" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Tourism-BC-225x237.jpg" alt="Vancouver Dragon Boat Festival" width="225" height="237" /></a>British Columbia</strong><br />
Alle Festivals: <a href="http://www.britishcolumbia.com/attractions/?id=24" target="_blank">www.britishcolumbia.com/attractions/?id=24</a></p>
<p>Unsere Empfehlung:</p>
<p>Vancouver Dragon Boat Festival (Juni)<br />
Action satt beim größten Drachenboot-Festival in Nordamerika!<br />
<a href="http://www.dragonboatbc.ca" target="_blank">www.dragonboatbc.ca</a></p>
<p>Williams Lake Stampede (Juli)<br />
Seit den 1920er Jahren mit seinen Rodeos, Bull-Riding-Wettbewerben und satten Preisgeldern eine feste Größe für alle Rodeo-Profis.<br />
<a href="http://www.williamslakestampede.com" target="_blank">www.williamslakestampede.com</a></p>
<p>Filberg Festival (September)<br />
Gilt als das beste Festival für Kunsthandwerk an der Nordwestküste!<br />
<a href="http://www.filbergfestival.com" target="_blank">www.filbergfestival.com</a></p>
<p>Bilder und Fotografen:</p>
<p>Travel Alberta, Tourism British Columbia, Ontario Tourism (Ben Flock und D. Kopman), Bonjour Québec (Hayeur Caroline)</p>
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		<title>Niagara Daredevils: Runter kommer sie immer</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 10:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Helmhausen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Destinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Attraktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Niagara Falls]]></category>
		<category><![CDATA[Ontario]]></category>

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		<description><![CDATA[In den achtziger Jahren ließ man sich in Kanada eine Menge einfallen, um den Kids die Lust auf Drogen zu verderben. Einmal stürzte sich sogar jemand in einem Fass die Niagarafälle hinunter, nur um zu zeigen, dass man auch ohne Hasch und Koks gut drauf sein könne. Der gute Mann überlebte den Trip &#8211; Lag’s [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/100000018.jpg" rel="lightbox[3635]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3636" title="Da geht´s runter: Zu Füßen der Horseshoe Falls" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/100000018-225x149.jpg" alt="Horseshoe Falls" width="225" height="149" /></a>In den achtziger Jahren ließ man sich in Kanada eine Menge einfallen, um den Kids die Lust auf Drogen zu verderben. Einmal stürzte sich sogar jemand in einem Fass die Niagarafälle hinunter, nur um zu zeigen, dass man auch ohne Hasch und Koks gut drauf sein könne. Der gute Mann überlebte den Trip &#8211; Lag’s an seinem Fass, seiner höheren Mission, oder hatte er ganz einfach nur unverschämtes Glück? Der letzte, der versuchte, die Fälle zu „bezwingen“, war ein gewisser Jessie Sharp aus Tennessee. Doch Jesse hatte kein Glück. Seit ihm 1989 Tausende von Schaulustigen dabei zusahen, wie er über die Kante zur Hölle fuhr, ward nichts mehr von ihm gesehen.<span id="more-3635"></span></p>
<p><strong>Monster aus H2O</strong></p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/5211.jpg" rel="lightbox[3635]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3638" title="Gigantische Waschstraße: Mit der &quot;Nebelmaid&quot; ins Rund der Horseshoe Falls" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/5211-225x148.jpg" alt="" width="225" height="148" /></a>Der Steckbrief der Niagara-Fälle ist furcheinflößend. Die American Falls, die der Ausflugsdampfer zur Linken passiert, sind 52 Meter hoch und dennoch bescheiden, verglichen mit dem, was vor dem Bug auf einen wartet. Dort öffnet sich ein 800 m langes, 50 m hohes Halbrund, in das sich die „Maid“ stampfend und schlingernd  vorarbeitet. 180 Millionen Liter Wasser, pro Minute um das zur Nussschale geschrumpfte Schiff niederdonnernd, erzeugen eine Wolke aus Gischt, die besser arbeitet als jede Waschstraße.</p>
<p>„<strong>Helden</strong>“<strong>verehrung ..</strong></p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/40251.jpg" rel="lightbox[3635]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3639" title="Daredevil Gallery: Fall-Süchtige und ihre Fässer" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/40251-225x146.jpg" alt="Daedevil Gallery" width="225" height="146" /></a>Kaum zu glauben, dass Menschen den Sturz über die Kante überlebt haben! Im Ort Niagara Falls wurde ihnen sogar eine eigene Ausstellung gewidmet, die „Niagara Daredevil“-Ausstellung im IMAX Theatre am Fallsview Boulevard. Dabei handelt es sich um ein sehenswertes Sammelsurium wunderlicher Behältnisse, die harmlose Lebensverbraucher ersannen, um ihrem als öde empfundenen Dasein ein wenig Sinn abzuringen. „The largest Collection of Barrels &amp; Daredevil Artifacts“, schreit einem das Schild am Eingang entgegen. Drinnen wartet durchaus ernst gemeinte Heldenverehrung: Auf vergilbten Schwarzweissfotos lehnen sich schnauzbärtige Männer in in Knickerbockern gegen allerlei Fässer und blicken trotzig in die Kamera, Todesverachtung im Blick, die Arme vor der Brust verschränkt.</p>
<p><strong>Bilder wie aus dem Cocktailmixer</strong></p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/5201.jpg" rel="lightbox[3635]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3642" title="Nussschale im tosenden Inferno" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/5201-225x146.jpg" alt="Nussschale im tosenden Inferno" width="225" height="146" /></a>An Schaltpläne erinnernde Skizzen, anhand derer die Fall-Süchtigen Fallgeschwindigkeit und Wasserverdrängung, Wasserdruck pro Quadratzentimeter und Luftvorrat in Kubikzentimetern berechneten, hängen ordentlich gerahmt an den Wänden. Am eindrucksvollsten ist die „Plunge O´Sphere“, ein rundes Monstrum aus stahlverstärktem Gummi, das schreinartig auf einem Sockel im Raum thront. Ein gewisser William Fitzgerald überlebte darin seine schwerste Prüfung, erklärt das Schild darunter. Und das Video von Dave Mundy natürlich. Mundy ließ die Kamera während des Sturzes in seinem Fass laufen. Zu erkennen ist zwar nicht mehr als in einem Cocktailmixer, aber immerhin.</p>
<p><strong>Omelett, Schubkarre, Hulareifen</strong></p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/13705.jpg" rel="lightbox[3635]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3643" title="Journey behind the Falls: Durch Tunnel hinter den Wasservorhang" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/13705-225x145.jpg" alt="Journey behind the Falls: Durch Tunnel hinter den Wasservorhang" width="225" height="145" /></a>Die „Niagara Daredevil“-Ausstellung bewahrt die Chronik dieser Lebensmüden für die Nachwelt. Im 19. Jahrhundert, rechtzeitig zum Beginn ihrer Karriere als Touristenattraktion, erlebten die Fälle bereits den ersten Ansturm von Todes-Kandidaten. 1859 überquerte der damals weltberühmte Seitänzer Charles Blondin als erster die Fälle auf einem Seil. Das allein holte jedoch schon damals niemanden hinter dem Ofen vor, und deshalb brutzelte er in aller Seelenruhe ein Omelett über dem Abgrund und verzehrte es mit einem Glas Weißwein. Danach streckte er sich auf dem Seil zu einem Nickerchen aus ..  Der Startschuss zum gefährlichsten Rennen aller Zeiten war gefallen. In den nächsten Jahren wurden die Fälle auf einem Bein hüpfend, huckepack, mit Schubkarre und Passagier und mit Hula-Hoop-Reifen überquert. Dabei wurde natürlich gewettet, dass sich die Balken bogen, und angeblich soll dem Glück so manches Mal nachgeholfen worden sein, indem das Seil klammheimlich etwas gelockert wurde ..</p>
<p><strong>Mit Fässern in die (Un-)Sterblichkeit</strong></p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/5249.jpg" rel="lightbox[3635]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3644" title="Bei gutem Wetter ist die Gischtwolke vom CN Tower in Toronto aus zu sehen" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/5249-225x149.jpg" alt="" width="225" height="149" /></a>Für die nächste Generation Daredevils war das Seil nur noch Kinderkram. Jetzt stieg man in Fässer und nahm es in Kauerstellung direkt mit den Fällen auf. Der erste Mensch, der die Fälle auf diese Weise „bezwang“, war eine Frau. 1901 kam die mittellose Witwe Anni Taylor mit ihrem Hund heil unten an &#8211; in einem mit ihrer Matratze gepolsterten Heringsfass. Zehn Jahre später steuerte ein Engländer namens Bobby Leach in einem Stahlfass den gleichen Kurs. 40 Minuten blieb sein Fass in einem Strudel stecken, und als endlich wieder freikam, war Leach beinahe hinüber.</p>
<p><strong>Drama pur</strong></p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/44400.jpg" rel="lightbox[3635]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3645" title="Auch bei Sonnenuntergang bedrohlich schön" src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/44400-225x146.jpg" alt="" width="225" height="146" /></a>1912 wurde das Befahren der Fälle im Fass aus naheliegenden Gründen verboten. Fortan bestand die Kunst weniger darin zu überleben, als die Absperrungen unbemerkt zu überwinden und zugleich dafür zu sorgen, dass die Presse rechtzeitig Wind von der bevorstehenden Höllenfahrt bekam. Charles Stephens schaffte in diesem Jahr das erste, doch dann verließen ihn die guten Geister. Die Fälle drückten sein Fass in die Tiefe und behielten es für immer dort. In den nächsten Jahrzehnten erlebte Niagara Falls eine ganze Parade publicitysüchtiger Fassfahrer. Das bislang größte Drama ereignete sich jedoch im Sommer 1961 und war keineswegs beabsichtigt. Während einer Vergnügungsfahrt oberhalb der Fälle versagte plötzlich der Außenbordmotor, woraufhin der siebenjährige Roger Woodward, seine Schwester Diana und ihr Freund James hilflos auf die Fälle zutrieben.</p>
<p><strong>Das Wunder von Niagara Falls</strong></p>
<p><a href="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/5199.jpg" rel="lightbox[3635]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3646" title="Alles mit drauf? " src="http://www.meinkanada-reiseplaner.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/5199-225x147.jpg" alt="" width="225" height="147" /></a>Wenige Meter vor der Kante kenterte das Boot. Nur Roger und Diana trugen Schwimmwesten. Diana wurde in letzter Sekunde ans Ufer getrieben und von Touristen an Land gezogen. Roger und James glitten, nur wenige Meter vom rettenden Ufer entfernt und vor den Augen der entsetzten Zuschauer, über die Kante. Wenig später erlebten die Passagiere an Bord der „Maid of the Mist“ ein Wunder. Aus dem Gischtvorhang schoss eine rote Schwimmweste hervor. In ihr steckte der kleine Roger, um Hilfe schreiend, aber außer ein paar blauen Flecken unverletzt &#8211; lange Zeit der einzige Mensch, der den Sturz hinab ohne Netz und doppelten Boden überlebt hat. Warum er überlebt hat &#8211; niemand weiß es. James dagegen blieb verschwunden.</p>
<p>Nachtrag</p>
<p>Jessie Sharp war dann doch nicht der letzte der Daredevils. Im Juni 1995 schaffte ein Pärchen aus Florida die Fälle zu zweit, und zwar In einem 25 000 Dollar teuren Fass aus Kunststoff. Und im Oktober 2003 überlebte Kirk Jones den Sturz, wie Roger Woodward, ohne jeden Schutz. Ob er, wie er danach verlauten ließ, unter Depressionen litt und deshalb sprang, oder ob er, wie von seiner Familie zu hören war, auf Geld und Ruhm aus war, mag der geneigte Leser selbst entscheiden ..</p>
<p><strong>Info:</strong><br />
Niagara Falls Tourism, <a href="http://www.niagarafallstourism.com">www.niagarafallstourism.com</a></p>
<p>Chronik der Daredevils, Interviews:<br />
<a href="http://www.niagarafrontier.com/devil_frame.html">www.niagarafrontier.com/devil_frame.html</a></p>
<p>Videos:<br />
Besuch der Daredevil Gallery:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=yweAcgK0Fmg">www.youtube.com/watch?v=yweAcgK0Fmg</a></p>
<p>Daredevil Karel Soucek geht über die Kante:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=phpjWANA7OQ" target="_blank">www.youtube.com/watch?v=phpjWANA7OQ</a></p>
<p>Niagara Falls Live:<br />
<a href="http://www.niagarafallslive.com">www.niagarafallslive.com</a></p>
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