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Donnerstag, 25. August 2011

Emil’s & Ole’s wunderbarer Roadtrip durch Nord-Ontario: Von Killarney zum Algonquin Provincial Park (5)

Holztransport auf dem Hwy. 17 durch Nord-OntarioHeute geht es nach Brent. 345 km sind es bis dorthin, bzw. 5 Stunden und 57 Minuten. Sagt Google Maps. Für deutsche Verhältnisse sind 345 km ja ein Klacks. Ab auf die Autobahn, auf´s Gas getreten, und schon ist man da. In Kanada, das lernen wir auf diesem Trip wieder einmal, kann man deutsche Maßstäbe jedoch nicht anlegen. Auch wenn Google mit fast 6 Stunden rechnet: Stets ist alles noch ein bisschen weiter. (weiterlesen…)

 
Montag, 08. August 2011

French River, Nord-Ontario: Auf dem Fluss der Stöcke-Schwinger

DBlue Chute Rapids, French Riverie letzte Sekunde vor dem Kentern ist das Schärfste. Zumindest im Nachhinein. Du weißt, gleich passiert´s, und Du kannst nichts mehr tun. Absolut nichts. Außer ein Stoßgebiet himmelwärts zu schicken. Dass Dir nichts passiert und das hier mit heiler Haut überstehst.

Bild- und Gesprächsfetzen blitzen kurz auf, zeitgleich, nebeneinander wie im Sucher der Digitalkamera und rasend schnell wie in Zeitraffer, fast wie in “Lola rennt”, und doch irgendwie langsam genug, um sich nachher zu erinnern. Morgens gab es Omelett. Zuhause stapelt sich die Arbeit. (weiterlesen…)

 
Donnerstag, 04. August 2011

Emil´s & Ole´s wunderbarer Roadtrip durch Nord-Ontario: Zum Killarney Provincial Park (4)

Holztransporter Der vierte Tag in Nord-Ontario soll uns kalt erwischen. Doch morgens können wir das noch nicht ahnen. Der Himmel über der Batchwana Bay ist blau, und das Frühstück in der Voyageurs Lodge (www.voyageurslodge.com)  – French Toast mit Ahornsirup und Obstsalat obendrauf – lässt an alles andere denken als an schlechtes Wetter. 400 km liegen vor uns. In Europa könnten wir auf 400 km mehrere Staatsgrenzen überqueren. Auf unserer Ontario-Karte legen wir nur ein paar Zentimeter zurück. (weiterlesen…)

 
Montag, 01. August 2011

Emils und Oles wunderbarer Roadtrip durch Nord-Ontario (3): Im Lake Superior Provincial Park

Anna ist ein Naturereignis. “Was?! Aus Deutschland? Du magst Kanada? Wir auch! Wir sind aus Polen! Dahinten, die letzte Cabin, das ist Eure. Schön, was ?! Jaja, wir wissen, was die Deutschen mögen! Kaffee? Dinner? Fotografieren?! OK… Auspacken! Jetzt!” Wir sind völlig überrumpelt. Brav rollen wir zu unserer Unterkunft am Rand des Anwesens. Aber wo Anna Recht hat, hat sie Recht: “Unsereins” mag Holzhütten. Vor allem solche aus dicken, runden Baumstämmen, in denen man(-n) sich ein bisschen wie Jack London fühlen kann. Und na ja, wir geben es zu: Der Flachbildfernseher und gratis WLAN stören auch nicht weiter… (weiterlesen…)

 
Sonntag, 24. Juli 2011

Emil’s & Ole’s wunderbarer Roadtrip durch Nord-Ontario (2): Von Rossport nach Wawa

Um es gleich vorweg zu nehmen: Am liebsten wäre ich einen Tag länger in Rossport geblieben. So ein Ort ist dieses 150-Seelen-Nest (www.rossport.ca). Die aufregenderen Zeiten als Pelzhandelsposten, kommerzieller Fischerhafen und Stopover der Canadian Pacific Railways sind schon lange her. Heute liegt Rossport da, als warte es auf sein viertes Leben.

 

 

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Dienstag, 19. Juli 2011

Emil’s & Ole’s wunderbarer Roadtrip durch Nord-Ontario (1): Von Thunder Bay nach Rossport

Grün auf AnthrazitSeit ein paar Tagen sind Emil und ich wieder zurück aus Nord-Ontario, und noch immer klingt uns in den Ohren, was uns ein Tankwart am French River sagte. “Nach Killarney wollt Ihr?” grunzte er, während er den Fliegendreck von der Scheibe wischte. “Was wollt Ihr denn da? Ausser Wald, Wasser und ein paar Felsen gibt´s da doch nichts!”

 

 

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Montag, 18. Juli 2011

Emil & Ole in Süd-Ontario (8): Fazit

Liebe Freunde, Emil hier! Wie die Zeit vergeht .. Es ist nun schon gut acht Wochen her, dass wir aus Süd-Ontario zurückgekehrt sind. Den Norden haben wir auch schon hinter uns, doch wir wollen nicht vorgreifen (auch wenn auf unserer Ontario Fanpage bereits ein Album aus Nord-Ontario erschienen ist ..)!

 

 

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Dienstag, 28. Juni 2011

Emil und Ole in Süd-Ontario (Tag 7): Reif für die Insel!

Emil stöhnt. Er kann meine Lust auf geografische Extreme nicht nachvollziehen. Rückblick: Gestern waren wir zwar im Point Pelee National Park (www.pc.gc.ca), doch zumindest für Puristen ist dies “nur” der zweitsüdlichste Punkt des Landes. Der südlichste Punkt Kanadas ist Pelee Island (en.wikipedia.org). Das 42 Quadratkilometer große Inselchen liegt südlich von Leamington im Lake Erie. Kurz vor der amerikanischen Grenze. 75 Minuten mit der Autofähren sind es bis dorthin. Ich bin sofort Feuer und Flame. Als ich aber lese, dass selbst dies noch nicht der südlichste Punkt ist, sondern ein winziger Haufen Sand namens Middle Island, will ich unbedingt auch da hin (en.wikipedia.org). Doch da streikt Emil. Was er da soll, mault er, da sei doch nichts außer ein paar Vögeln ..  Am Ende gebe ich klein bei, denn der Gute bearbeitet wieder mein Trommelfell, und begnüge mich mit Pelee Island. Na ja. Auch nicht schlecht .. :) (weiterlesen…)

 
Dienstag, 21. Juni 2011

Emil und Ole in Süd-Ontario (Tag 6): Und wie heisst der jetzt?! Im Point Pelee National Park

Durchwachsenes Wetter .. Regengrauer Himmel heute Morgen, wenig später ein paar verirrte Sonnenstrahlen (Wetter in Ontario: www.weatheroffice.gc.ca). Ich erzähle Emil, wie schön grün die Gegend um Dresden bei Sonnenschein ist, aber er kauft mir das nicht ab. Mürrisch zerkaut er den Timbit-Karton, ein Warnzeichen, soviel habe ich inzwischen gelernt. Wenn nicht bald etwas passiert, röhrt er mir wieder in´s rechte Ohr (Wie sich das ungefähr anhörte, erfahrt Ihr hier: www.youtube.com). Dieses schmerzt noch von gestern, als er “einfach so” ein paar kanadische Elch-Dialekte ausprobierte .. Deshalb sage ich nun, dass Fotografen so ein Wetter oft gut finden, weil die Farbe Grün dann besser herauskommt. Aber das beeindruckt ihn noch weniger .. (weiterlesen…)

 
Sonntag, 19. Juni 2011

Emil und Ole in Süd-Ontario (Tag 5): Die Eisenbahn unter der Straße

Chatham, Retro Suites: Aus den fünf Minuten werden 10, dann 20, dann 40. Emil und ich könnten ungestört die Lobby ausräumen. Geld spielte keine Rolle. Der Besitzer, hören wir später, ist Gründer von RM Auctions, des weltweit größten Auktionshauses für Luxusautos und hat sich hier mit Kunst und Kitsch der 50er Jahre ausgetobt. Unmittelbar vor einem ernsthaften Stimmungsumschwung klingelt der Aufzug. Ein Mädchen tritt heraus, schlurft zur Rezeption hinüber und reicht uns die Zimmerschlüssel. Wir sind zu müde, um piep zu sagen. Während Emil schnarcht, kämpfe ich noch eine Weile mit dem Satellitenfernsehen. (weiterlesen…)